Schnelles Internet

1,5 Mio. Euro Fördergeld für Breitbandausbau in der Ortenau

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red/ba
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06. September 2018

©Pixabay

Mit rund 1,5 Millionen Euro fördert die baden-württembergische Landesregierung den weiteren Breitbandausbau in der Ortenau. Insgesamt werden für 18,6 Millionen Euro 81 Breitbandprojekte im Land bezuschusst, wie Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Donnerstag in Stuttgart sagte.

Die Landesregierung fördert den Breitbandausbau in der Ortenau mit weiteren rund 1,5 Millionen Euro. Das heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration.

Demnach fließen 1.528.812,25 Euro an die Breitband Ortenau GmbH. Wie deren Geschäftsführer Peter Lassahn im Gespräch mit Baden Online erläuterte, werden mit diesem Fördergeld die Kommunen Oppenau, Meißenheim, Berghaupten, Hofstetten und Ottenhöfen begünstigt. Insgesamt vertritt die GmbH 46 der 51 Städte und Gemeinden im Ortenaukreis. 15.960 Euro erhält außerdem die Gemeinde Seebach, die dem Breitbandprojekt Mittelbaden angehört.

Mehr als 400 Projekte gefördert

Insgesamt stellt das Land 18,6 Millionen Euro für 81 Breitbandprojekte in Baden-Württemberg bereit, heißt es weiter in der Pressemitteilung des Ministeriums. Mehr als 400 Breitband-Projekte seien in 2018 bereits gefördert worden.

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»Wir schließen so gemeinsam mit unseren Kommunen und Landkreisen Stück für Stück die weißen Flecken im Land«, wird Digitalisierungsminister Thomas Strobl zitiert. »Wir werden den Breitbandausbau im Land auch solange fördern, bis wir flächendeckend schnelles Internet in Baden-Württemberg haben«, so Strobl weiter. Die Landesregierung stelle daher für diese Legislatur eine Milliarde Euro für die Digitalisierung bereit – rund die Hälfte davon sollen in die digitale Infrastruktur fließen.

Die meisten Baden-Württemberger sind schon flott unterwegs

Laut Ministerium war bei der bundesweiten Erhebung Ende 2017 für mehr als 81 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das bedeute eine Steigerung um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 90 Prozent des Landes verfügen über eine Download-Geschwindigkeit von 16 Mbit pro Sekunde. 

Spitzenwerte werden bei mehr als 68 Prozent der Haushalte erreicht, hier stehen Internetverbindungen mit Downloadraten von mehr als 100 Mbit pro Sekunde bereit, heißt es.

Hintergrund

Breitband-Ausbau

Die Versorgung mit schnellem Internet ist grundsätzlich Aufgabe der privaten Telekommunikationsunternehmen, erläutert das Ministerium. Von staatlicher Seite gilt es daher in erster Linie optimale Rahmenbedingungen für den Ausbau glasfaserbasierten Hochgeschwindigkeitsnetzen zu schaffen. Dort, wo die privaten Telekommunikationsanbieter nicht investieren, kommt der kommunale Breitbandausbau mit staatlicher Hilfe ins Spiel. Die baden-württembergische Landesregierung will den flächendeckenden Breitbandausbau voranbringen und damit auch ländlich geprägte Regionen aufwerten – als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Tourismus-Ziel, heißt es. (red/ba)

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