Heimatmuseum

Krippen aus aller Welt in Unterharmersbach zu bewundern

Autor: 
Antonia Höft
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02. Dezember 2016
In einem Diorama, Schaukasten, suchen Maria und Josef nach einer Herberge. Es wurde von dem Spanier Martin Castells 1888 entworfen.

In einem Diorama, Schaukasten, suchen Maria und Josef nach einer Herberge. Es wurde von dem Spanier Martin Castells 1888 entworfen. ©Ulrich Marx

Zell-Unterharmersbach avanciert zur Krippenmetropole: Seit 18 Jahren sorgt Hans-Peter Wagner, Ortsvorsteher und Krippenliebhaber, dafür, dass im »Füstenberger Hof« eine der größten Krippenausstellungen im Südwesten zu bewundern ist. Bis 15. Januar sind 300 Stücke des verstorbenen Sammlers Paul Chaland im Heimatmuseum zu sehen.

Der Stolz ist Wagner beim Rundgang anzusehen: Diesmal dürften die wertvollsten Exponate der Sammlung gezeigt werden. Die Auswahl habe er wenige Tage vor Chalands Tod mit dem renommierten Sammler noch festlegen dürfen. Es wird die letzte Schau im Namen des Franzosensein. 

300 Krippen

300 Krippen aus Italien, Frankreich, Deutschland, Thailand oder Bolivien warten darauf, entdeckt zu werden. »Die Krippen sind zum Teil aus den Materialien gemacht, die es in dem jeweiligen Land gibt«, erläutert Wagner und zeigt eine Krippe, die aus Maiskolben besteht. 

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In jedem Schaukasten gibt’s etwas Neues zu entdecken: Die Maria aus dem Senegal hat keine Kleider an, eine andere wird mit Babybauch gezeigt. »Das war ein Tabubruch. So  durfte man das eigentlich nicht abbilden«, erzählt Wagner. Wer mit dem Krippenfreund durch die Ausstellung geht, taucht in eine ganz eigene Welt ein. 

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