Verbraucherschützer klagen

Aldi verliert vor Gericht wegen falsch ausgezeichnetem Apfel

red/js
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13. Februar 2020

Filiale von Aldi Süd. ©dpa - Matthias Balk

Die Aldi GmbH Co. KG Mahlberg hat bei Äpfeln ihren Filialen die Herkunft falsch angeben. Das hat jetzt ein Gericht festgestellt, nach dem Verbraucherschutzzentrale Freiburg geklagt hatte. 

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat nach eigenen Angaben erfolgreich die Aldi GmbH Co. KG Mahlberg wegen Irreführung von Verbrauchern verklagt.  Die GmbH habe am Regal Bio-Äpfel mit dem Hinweis „aus Deutschland“ beworben, tatsächlich stammten die Äpfel jedoch aus Italien. 

Falsche Angaben

„Falsche Angaben und Werbung zur Herkunft oder Region sind bei uns ein Dauerbrenner“, berichtet Christiane Manthey von der Verbraucherzentrale. „Wir mahnen jedes Jahr Fälle ab und gehen auch gerichtlich gegen solche Täuschungen vor.“ Im jüngsten Fall sei es um falsch ausgezeichnete Bio-Äpfel in Aldi-Märkten gegangen. Während das Preisschild am Regal Äpfel „aus Deutschland“ versprach, seien die Äpfel laut Angaben auf der Packung allerdings in Italien (Südtirol) geerntet und lediglich in Deutschland verpackt worden. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mahnte die Aldi GmbH & Co. KG Mahlberg daraufhin wegen Irreführung ab., heißt es weiter. Nachdem das Unternehmen keine Unterlassungserklärung abgeben wollte, habe die Verbraucherzentrale Klage eingereicht.

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Vor dem Landgericht Freiburg erkannte die Aldi GmbH & Co. KG Mahlberg den Klaganspruch an, so die Zentrale weiter. Es sei dann das von der Verbraucherzentrale beantragte Anerkenntnisurteil ergangen. Sollte der Händler künftig wieder für Bio-Äpfel aus Deutschland werben, obwohl dem Verbraucher Ware aus anderen Ländern zum Kauf angeboten wird, droht dem Händler ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro, erläutern die Verbraucherschützer. 

Nicht rechzeitig aktualisiert

Aldi Süd erklärt auf Annfrage die falsche Angabe damit, dass das entsprechende Preisschild nicht rechtzeitig aktualisiert worden sei. Der Fehler sei aber sofort nach dem Bekanntwerden behoben worden.  Der Discounter entschuldigt sich bei seinen Kunden und betont auf richtige Bezeichnung seiner Produkte achten zu wollen.

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