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Apameh Schönauer aus Berlin zur "Miss Germany" gekürt

Redaktion
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25. Februar 2024
Apameh Schönauer, Miss Germany 2024, freut sich im Europa-Park über ihren Sieg.

(Bild 1/2) Apameh Schönauer, Miss Germany 2024, freut sich im Europa-Park über ihren Sieg. ©Philipp von Ditfurth/dpa

Die 39-Jährige konnte im Europa-Park in Rust ihre Titelgewinn feiern. Sie setzte sich am Ende gegen nur acht Kandidatinnen durch – Finalistin Ann-Katrin Lange musste gesundheitsbedingt ausscheiden.

Apameh Schönauer aus Berlin ist die neue "Miss Germany". Die 39-Jährige setzte sich am Samstagabend im Europa-Park in Rust gegen acht andere Frauen durch. Die Architektin mit Wurzeln im Iran will sich für junge Frauen mit Migrationshintergrund einsetzen, sagte sie in der Show. Die Siegerin bekommt laut Veranstalter den "Female Leader Award". Er ist mit einer Prämie von 25.000 Euro verbunden.

Schönauer sagte der Deutschen Presse-Agentur vor der Endrunde, sie sei in Teheran geboren und mit sechs Jahren nach Deutschland gekommen. Während der Veranstaltung machte die Mutter von zwei Kindern ihr Engagement für Frauenrechte mit Fokus auf den Iran deutlich. Ihr Motto bei Hindernissen laute: "Einfach weitermachen!" Schönauer setzt sich über das Netzwerk Shirzan (Löwenfrau) für benachteiligte, unterdrückte Frauen ein.

Die bisherige Altersgrenze von 39 Jahren galt für die laufende Staffel nicht mehr: Älteste Finalistin war die Hamburgerin Mignon Kowollik (42). Es bewarben sich laut Veranstalter rund 15.000 Frauen.eim Finale fehlte überraschend eine Kandidatin: Die 27-jährige Ann-Katrin Lange aus dem niedersächsischen Bad Gandersheim könne aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, kündigte Moderatorin Lola Weippert an. Laut "Bild" war sie bei der Probe zusammengebrochen und hatte Blut gehustet: Sie musste die Show im Zuschauerrang verfolgen.

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Einst war "Miss Germany" ein Wettbewerb mit Bikini-Runden auf dem Laufsteg. Dann der Imagewandel: Seit 2019 zählen die Persönlichkeit der Teilnehmerinnen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die Siegerin bekommt keine Krone mehr. Nur eine Schärpe gibt es nach wie vor. Bei der Gala mit hunderten Gästen trugen einige Teilnehmerinnen glitzernde Abendkleider.

Die Finalistinnen vertraten sehr unterschiedliche Profile. Tamara Schwab (31) aus dem bayerischen Roth lebt nach eigenem Bekunden seit zweieinhalb Jahren mit einem Spenderherz. Christina Modrzejewski (28) aus Dinslake bekam 2021 eine seltene Autoimmunerkrankung. Die gelernte Krankenschwester ist auf einen Rollstuhl und Orthesen angewiesen.

Mehr als Schönheit

2023 wurde Kira Geiss aus Wilhelmsdorf bei Ravensburg "Miss Germany". Sie war damit angetreten, der jungen Generation eine Stimme geben zu wollen. Die in der Kirche aktive Frau hatte in Magdeburg eine Jugendgemeinde gegründet. "Das ist überhaupt kein Schönheitswettbewerb", sagte Geiss (21) bei der diesjährigen Wahl.

Eine Jury aus Moderatorin Neda Peemüller, Entertainer Nicolas Puschmann, Influencer Twenty4Tim, Autorin Vivien Wulf, Schauspielerin Sharon Battiste und der PR-Chefin der Miss Germany Studios, Jil Andert, wählte nach mehreren Vorstellungsrunden die Siegerin.

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