Ortenau

Bewerbung für die nächste »Leser helfen«-Aktion

Autor: 
Thomas Reizel
Lesezeit 2 Minuten
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16. Juli 2015

Nach der Scheckübergabe Ende Januar wird am Donnerstag, 23. Juli, das Ultraschallgerät für den Förderverein "Hilfe für nierenkranke Kinder und Jugendliche" vorgestellt. ©Ulrich Marx

Es ist zwar noch eine Weile hin, bis die nächste »Leser-helfen«-Aktion Ende Oktober startet. Dennoch möchte die Mittelbadische Presse Vereine und Institutionen noch vor den Ferien ermuntern, sich um die Aufnahme zu bewerben.

»Leser helfen«, der Name ist seit 1996 Programm. Seit seiner Gründung hat der Verein rund 2,57 Millionen Euro für Projekte in der Region gesammelt, zuletzt für den Freiburger Förderverein »Hilfe für nierenkranke Kinder und Jugendliche«, der die Freiburger Uni-Kinderklinik unterstützt.

Die Ferienfreizeit wurde an Ostern umgesetzt, das Ultraschallgerät wird in diesen Tagen geliefert um am Donnerstag, 23. Juli, in Betrieb genommen. Dann wird auch die Elternwohnung umgestaltet sein. Finanziert sind auch die Stellen für eine Diplom-Sozialpädagogin und eine Sozialarbeiterin für ein Jahr.

Die Vorsitzende Elke Grösser-Litterst  aus Neuried-Altenheim ist noch immer glücklich über das sehr gute Ergebnis und kann aus eigener Erfahrung anderen Vereinen und Institutionen nur empfehlen, sich bei »Leser helfen« zu bewerben. »Ich freue mich schon jetzt für die, die zum Zuge kommen«, sagte sie.

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Die Förderkriterien sind klar abgesteckt. Es muss sich um ein Projekt handeln, von dem möglichst Betroffene aus der ganzen Ortenau profitieren. Nicht berücksichtigt werden kommunale Einrichtungen. Hier müssen die politischen Gremien dafür sorgen, dass diese Einrichtungen finanziell auskömmlich aus­gestattet werden. »Leser helfen« finanziert keine Verwaltungskosten. Auch müssen sämtliche Institutionen ihre Gemeinnützigkeit mit einem Freistellungsbescheid belegen. Zielgruppe einer »Leser-helfen«-Aktion sind Kranke, Menschen mit Behinderungen oder Menschen in Not.

Einige Beispiele

Alles andere ist offen. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: Unterstützt wurden unter vielen anderen der Spastikerverein, das »Haus Maria Frieden« in Oberharmersbach, Tagesstätten für psychisch kranke Erwachsene, der Förderverein für krebskranke Kinder, die Oberlin-Schule in Kehl-Kork, der Schulkindergarten für Körperbehinderte in Offenburg, die Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch, der Kinderschutzbund, das Frauenhaus, die Nachsorge-Klinik Katharinenhöhe und der Gengenbacher Förderverein »Neurokinder«. Insgesamt gab es rund 40 Projekte seit 1996.

Der Verein »Leser helfen« ist vom Finanzamt Offenburg als gemeinnützig anerkannt. Der Erlös kommt komplett bei den Begünstigten an. Von den Spenden werden keine Kosten für Verwaltung oder sonstige Ausgaben finanziert. Sollten diese anfallen, übernimmt diese der Verlag.

Hintergrund

Bewerbungen

Wer in der »Leser-helfen«-Aktion 2015/16 berücksichtigt werden möchte, beschreibt kurz das Projekt, die zu erwartenden Kosten und warum es dafür keine anderweitigen Mittel gibt.
Das kann schriftlich sein an die Mittelbadische Presse, Leser helfen, Hauptstraße 83 a, 77652 Offenburg, oder an leser-helfen@reiff.de per E-Mail. Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende Thomas Reizel unter Tel. 0781/504-4311.

www.facebook.com/
leserhelfen

Auf der Facebook-Seite gibt es auch ein Video.

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