Offenburg

Burda Media strukturiert um: Keine Entlassungen in Offenburg

Autor: 
dpa/lse
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24. Oktober 2020

Der Burda-Tower ist der Sitz des Konzerns in Offenburg. ©Archivbild: Ulrich Marx

Beim Großkonzern Burda gibt es Änderungen in der Unternehmensstruktur. Am Stammsitz Offenburg entstehen den Angestellten dadurch aber keine Nachteile.

Der Medienkonzern Hubert Burda Media mit Stammsitz in Offenburg verändert seine Strukturen und verzahnt Bereiche. „Um mit seinem journalistischen Kerngeschäft in Deutschland wachsen zu können, führt der Konzern zum 1. Januar 2021 alle deutschen Verlagsaktivitäten zu einer publizistischen Einheit zusammen“, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Burda-Verlag heißt die neue Einheit, die Segmente wie Burda-Style („Bunte“, „Elle“) und Burda-News („Focus“) bündelt - mit mehr als 160 gedruckten und digitalen Produkten auf dem deutschen Markt.

Rund 1800 Mitarbeiter sind in der neuen Einheit tätig. Ein Unternehmenssprecher betonte, dass es sich nicht um ein Restrukturierungsprogramm handele, um etwa Stellen einzusparen, sondern vielmehr um ein Zukunftsprogramm.

Keine Entlassungen in Offenburg

Für Angestellte am Burda-Standort Offenburg ergeben sich aus diese Unternehmensentscheidungen keine Nachteile. „Offenburg ist ein ganz wichtiger Standort. Da wird sich nichts ändern“, sagte Philipp Wolff, Sprecher des Medienkonzerns auf Nachfrage der Mittelbadischen Presse. Laut Wolff sollen trotz der Umstrukturierungen in Offenburg keine Mitarbeiter entlassen werden. Es werde auch niemand umziehen müssen.

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Die integrierte Organisation wird von Vorstand Philipp Welte geleitet. Er sagte: „Wir erschaffen einen Verlag des 21. Jahrhunderts, der unsere journalistische Kompetenz und die große Kraft unserer Marken integriert und seine Wachstumschancen auf dem deutschen Medienmarkt unternehmerisch erschließt.“ Hubert Burda Media hat nach eigenen Angaben 33 Millionen Zeitschriftenleser pro Monat in Deutschland.

Gesamtumsatz 2,8 Milliarden Euro in 2019

Das Unternehmen verändert auch seinen digitalen Verlagsbereich Burda-Forward. Mit crossfunktionalen Teams wolle man stärker auf Nutzer und Werbekundschaft eingehen, hieß es. Zum Bereich zählen etwa „Focus Online“, „Chip“ und künftig auch „Bunte Online“, „TV Spielfilm Online“ und „Fit for Fun Online“. Rund 650 Angestellte sind in diesem Segment beschäftigt.

Im Burda-Vorstand verantworten das publizistische Geschäft Kallen (primär Burda-Forward) und Welte (primär Burda-Verlag) gemeinschaftlich. Neben den publizistischen Produkten hat der Konzern Standbeine mit digitalen Plattformen wie „Xing“ und ein internationales Investmentgeschäft. Der Gesamtumsatz lag 2019 bei rund 2,8 Milliarden Euro.

 

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