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CHE-Ranking: Informatik-Master in Offenburg im Spitzenfeld

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red/ba
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04. Dezember 2018
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Die Hochschule Offenburg hat ihr Informatikangebot in den letzten Jahren ausgebaut und weiterentwickelt. ©Hochschule Offenburg

Die Hochschule Offenburg erhält im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) gute Bewertungen für den Masterstudiengang Informatik. Beim Kontakt zur Berufspraxis während des Studiums liegt die Hochschule demnach im Spitzenfeld.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat die Hochschule Offenburg im aktuellen Herbst-Ranking mit sehr guten Leistungen im Masterstudiengang Informatik bewertet. Die Hochschule punktete mit praxisorientierten Lehrveranstaltungen und Abschlussarbeiten im Austausch mit der Praxis, wie die Hochschule in einer Pressemitteilung schreibt.

Jedes Jahr untersucht das CHE beliebte Studiengänge. Getestet werden mehr als 300 Hochschulen. Die Ranking-Ergebnisse, die im aktuellen »Zeit«-Studienführer veröffentlicht werden, beruhen auf den Befragungen von 150.000 Studenten, den Urteilen von Professoren und den Daten aus den Hochschulen.

»Das CHE-Ranking zeigt, dass wir Qualifikationen vermitteln, die für Studierende besonders wichtig sind«, wird der Studiendekan des Masters Informatik in Offenburg, Tobias Lauer, in der Pressemitteilung der Hochschule zitiert. Der Vorlesungsplan ermögliche Studenten, neben dem Studium bis zu 50 Prozent beruflich tätig zu sein. Die meisten Studenten würden davon auch Gebrauch machen. Darüber hinaus sei die Einbindung externer Dozenten ein wichtiger Gesichtspunkt der Praxisorientierung.

Gute Bewertungen bereits im Frühjahr

Im Masterstudiengang Informatik hat die Hochschule nur wenige Studenten. Daher seien in das Ranking nur faktenbasierte Indikatoren eingegangen. Beim Bachelor ist das jedoch anders, weshalb dort beim CHE-Ranking der Informatik-Studiengänge vom Frühjahr 2018 auch die Meinungen der Studenten eingeflossen sind.

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Da lag die Hochschule laut Pressemitteilung sowohl bei der Betreuung, bei der Unterstützung am Studienanfang sowie beim Kontakt zur Berufspraxis in der Spitzengruppe der bewerteten Hochschulen. Die Studenten hätten bei der damaligen Befragung vor allem die Betreuung gelobt: Ihnen gefiel laut Hochschule das soziale Klima zwischen Studenten und Lehrkräften, die Unterstützung, die sie bei Klausuren, Hausarbeiten und Referaten erhalten, sowie die didaktischen Fähigkeiten von Professoren und Lehrbeauftragten. Auch beim Studienstart fühlen sich die Studenten demnach sehr gut unterstützt.

Neue Berufsfelder für die Digitalisierung

Die Digitalisierung ist eine der großen Veränderungen, die Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren prägen und verändern werden. Die Hochschule hat daher ihr Informatikangebot in den letzten Jahren ausgebaut und weiterentwickelt, wie in der Pressemitteilung hingewiesen wird.

Im Masterstudiengang Informatik können Studenten demnach seit einem Jahr den Schwerpunkt »Data Science & Analytics« wählen, in dem zukunftsweisende und praxisrelevante Themen wie Big Data behandelt werden. Im Wintersemester 2018/19 wurde der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik etabliert. Dieser trägt dem gestiegenen Fachkräftebedarf der Wirtschaft Rechnung. Im Unterschied zum reinen Informatiker, sind Wirtschaftsinformatiker auf betriebliche Anwendungen spezialisiert und gestalten die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Der Masterstudiengang »Enterprise and IT Security« bildet seit dem Wintersemester 2017/18 Spezialisten für IT-Sicherheit, Informationstechnologie und Betriebswirtschaft praxisnah aus. Diese Experten haben dann sowohl technische Kenntnisse für einen sicheren IT-Betrieb, sie sind aber auch mit betriebswirtschaftlichem Denken und Management-Aufgaben vertraut, schreibt die Hochschule.

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