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Der Stromzähler denkt künftig mit

Autor: 
Bettina Kühne
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05. Februar 2013
Professorin Anke Weidlich beschäftigt sich damit, wie die zur Verfügung stehende regenerative Energie besser genutzt werden kann.

Professorin Anke Weidlich beschäftigt sich damit, wie die zur Verfügung stehende regenerative Energie besser genutzt werden kann. ©Iris Rothe

Früher wusste jedes Kind: Nachts ist der Strom günstiger. Weil diese einfache Faustregel heute nicht mehr gilt, beschäftigt sich die Hochschule Offenburg mit sogenannten »Smart-Grid«-Systemen. Sie sollen dafür sorgen, dass Strom dann abgenommen wird, wenn reichlich zur Verfügung steht.
 

Sparfüchse haben sich längst eine App aufs Handy geladen, die meldet, an welcher Tankstelle der Sprit am billigsten ist. Für den Strom im Haushalt ist das noch nicht ganz so einfach – aber es ist auf dem Weg dazu. »Inzwischen soll bei Renovierungen und Neubauten am Stromkasten ein »intelligenter Zähler« installiert werden«, sagt Anke Weidlich. Die Professorin für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik an der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit diesen Systemen, die den Stromverbrauch im Haushalt lotsen sollen, weil sie stets den aktuellen Strompreis »kennen«. Sie melden, wann die Einheiten besonders günstig sind – »mit dem Ziel, den Verbrauch flexibler zu machen«.

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