Friesenheim
Dossier: 

Désirée Henninger ist die Anwältin für verlorene Tiere

Autor: 
Silke Keil
Lesezeit 7 Minuten
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19. Mai 2022

(Bild 1/2) or fünf Jahren begann die 40-jährige Désirée Henninger gemeinsam mit ihrem Mann, sich für Tiere einzusetzen. Ihr ehrenamtliches Engagement hat sich seither stetig ausgeweitet. ©Christoph Breithaupt

In unserer Serie „Ortenauer Originale“ porträtieren wir Menschen mit dem gewissen Etwas. Heute (91): Mit der „Tierhilfe Désirée“ ist Désirée Henninger aus Friesenheim Schaltstelle für Menschen und Tiere, die sich gegenseitig suchen. Sie ist unermüdlich im Einsatz.

Vorsichtig schiebt ­Désirée Henninger eine Fliegenmade in einen weit aufgerissenen Schnabel. Er klappt zu. Sie lächelt versonnen, während ihr Handy surrt. Wie immer dringend. Dennoch reicht die 40-jährige Erzieherin aus Friesenheim mit ruhiger Hand weitere Maden an, bis sich der kleine Vogel satt an ihren Daumen schmiegt.
Eigentlich müsste Henninger wütend auf die kleine Blaumeise sein. Sie ist ausgerechnet an dem Tag aus dem Netz gepurzelt, als in einem Freiburger Restaurant ein Tisch für zwei Personen reserviert worden war. „Mein Mann Jan und ich wollten so unser Siebenjähriges feiern“, erzählt sie. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen schwangen sich die beiden in den Geländewagen mit der schrillen Aufschrift „Tierhilfe Désirée“ und steuerten ihn nach Durbach. „Jan ist in der Regel der Navigator und ich bin die Suchende“, lacht die quirlige Frau. „Wir ergänzen uns perfekt.“ Doch dieses Mal galt es nicht, ein totes Haustier aufzulesen. Dieses Mal meldete jemand Meisenkinder, die auf dem Boden kauerten. „Als wir ankamen, war leider nur noch eines aufzufinden“, bedauert die rührige Frau.

Viel Wissen angeeignet

Die Tierschützerin hat sich viel Wissen angeeignet, um zu erkennen, ob ein Vogel Hilfe braucht. „Ich kann oft schon anhand eines Fotos abschätzen, ob er außerhalb des Nestes überlebensfähig ist“, sagt sie. Wenn ja, dann rät sie, das kleine Federbällchen an einen geschützten Ort zu setzen, wo es von den Eltern gehört wird. „Die Meise wäre jedoch nicht mehr gefüttert worden, dafür ist sie noch zu klein“, schätzt die Friesenheimerin. Und auch das Spatzenjunge, das sich mit der Meise die Fliegenmaden teilt, wäre verloren gewesen.

Henningers Engagement begann mit einer spontanen Weihnachtsaktion. „Mein Mann und ich stellten vor fünf Jahren fest, dass wir alles hatten und uns daher nichts mehr schenken wollten. Also starteten wir eine Spendenaktion für das Tierheim Lahr.“ Am Ende konnte sie 300 Euro überreichen. „Tieren wird oft viel zu wenig Beachtung geschenkt“, ist ihre Erfahrung. Auch ihr Leid werde kaum bis gar nicht wahrgenommen. Hier helfen zu können, beglückt sie und ihren Mann. Und auch ihre 14-jährige Tochter unterstützt den Einsatz der Mutter. Weihnachten 2018 wiederholten sie die Aktion und sammelten für das Tierheim Lahr 200 Euro.

Überwältigende Resonanz

Im dritten Jahr starteten sie einen Aufruf über Social Media. „Die Resonanz hat uns überwältigt“, schildert die Friesenheimerin. 2000 Euro kamen zusammen, daneben viele Sachspenden und eine ganze Tonne Tierfutter. „Ich hätte nicht geglaubt, dass man uns so viel Vertrauen schenkt“, zeigt sich die Friesenheimerin berührt. „Schließlich sind wir kein Verein.“ Was die Henningers jedoch gewissenhaft tun: jede Spende, jede Spendenübergabe und jede Aktion über Social-Media-Kanäle transparent machen, um belegen zu können, dass jeder Cent bei den Tieren ankommt.

Am 18. April 2020, mitten im Corona-Lockdown, gründete das Paar eine Facebook- und Instagramseite sowie einen Youtube-Channel unter dem Namen „Für alle Felle“. Hinter dem Wortspiel steckt eine Mission: Tieren in Not helfen. Und zwar jedem, ehrenamtlich und ohne Eigenzweck.

„Ich hatte davor ein Schlüsselerlebnis“, erzählt die Erzieherin. „Eines Tages kauerte ein abgemagerter Kater auf unserer Terrasse. Da wir nicht wussten, wem er gehört, brachten wir ihn ins Tierheim.“ Über das Tierheim fand der Kater den Weg zurück nach Hause. „Aber wenige Tage später war er wieder bei uns.“ Der Grund: Das Tier war nicht kastriert. Da er zu markieren begann, wurde er vom Besitzer vor die Tür geschickt. Bei Henningers suchte er dann Schutz.

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In der Regel sind die Schützlinge der entschlossenen 40-Jährigen zwei bis fünf Jahre alt und lernen gerade, mit Messer und Gabel zu essen und sich davor die Hände zu waschen. Liebevoll mahnende Worte spricht sie am Tag viele aus. Nun reizt es sie, die Tierhalter zu mehr Verantwortung zu bewegen. „Kastration ist Tierschutz“, ist ihre Überzeugung. „Wer sein Tier liebt, sollte auch das Geld für die Operation, das Tattoo und den Registrierchip übrig haben.“ Der Chip von der Größe eines Reiskorns enthält einen Code, mit dem das Haustier identifiziert werden kann. Sind die digitalen Daten aktuell, kann es auch einer Adresse zugeordnet werden. Und schon ist der Entlaufene wieder daheim.

Seit Beginn ihrer Initiative „Für alle Felle“ hat Désirée Henninger rund 110 tote Katzen sowie 15 entlaufene oder vermisste Tiere von der Straße gerettet und wieder zurückgeführt. Sie arbeitet dabei nicht nur mit Tierheimen zusammen. Auch einige Gemeinden und Bauhöfe greifen mittlerweile auf ihre Expertise zurück. Dennoch werden weiterhin tote Tiere einfach auf den Müll geworfen – für die dreifache Katzenmutter eine grausame Vorstellung.

Extravagantes, flippiges Design des Geländewagens

Im Lesen von Chips und Tattoos ist sie mittlerweile ein Profi. Zum 39. Geburtstag ließ sie sich ein Chiplesegerät schenken, zum 40. Geburtstag folgte die Folierung des kleinen Geländewagens für Tiereinsätze, der nun mit seinem extravaganten, flippigen Design ein echter Hingucker ist. „Meine Kindergartenkinder freuen sich immer, wenn ich damit vorfahre, und wollen dann wissen, ob ich wieder eine Katze gerettet habe“, lacht sie. Von Ringsheim bis Offenburg wird Henninger jedoch öfter zu toten Tieren gerufen. Sie nimmt dann alle Merkmale auf und teilt sie über Social Media. Auch ohne Chip und Tätowierung findet sich auf diese Weise meist der Halter. Denn über 3000 Follower sorgen für eine breite Streuung der Nachricht.

Es sei zwar traurig, ein totes Tier überreichen zu müssen. „Aber die meisten sind unendlich dankbar zu wissen, was mit ihrem Tier geschehen ist“, erlebt Henninger. Zuvor richtet sie es in einem Karton mit Efeu und Blumen so her, dass es wie schlafend erscheint. Die Freude wiegt die Schwere ihrer Arbeit jedoch um ein Vielfaches auf, besonders dann, wenn Mensch und Tier wieder glücklich zusammenfinden.

Berührende Schicksale

Besonders berührt hat Henninger das Schicksal einer dürren Katze, die in Lahr-Langenwinkel zu einer Dönerbude schielte. Das hungrige Tier nahm das Futter, das im „Für alle Felle“-Mobil immer mitfährt, dankbar an. Sein Chip führte zu einer Rentnerin in Appenweier, die ihr Glück kaum fassen konnte. Monatelang war Minka weggeblieben; vermutlich wurde sie als blinder Passagier nach Süden gekarrt. „Über eine so große Strecke findet sie alleine natürlich nicht mehr zurück“, sagt die Friesenheimerin. Erlebnisse wie diese motivieren sie zum Weitermachen.

Über die hohen Sprit- oder Futterkosten, die sie für die Tiere aufbringt, verliert sie nur wenige Worte. „Manche segeln oder fahren Kanu, ich helfe Tieren“, sagt sie schulterzuckend. „Das ist eben mein Hobby.“ Sie geht ihrem Hobby auch dann nach, wenn andere ein Frühstück genießen oder den Tatort schauen: am frühen Morgen, am späten Abend und an den Wochenenden. „Gerade dann“, lacht die Mutter. Daher sieht sie sich auch nicht als Konkurrenz, sondern als wertvolle Ergänzung zu den Tierheimen.

Kürzlich mit dem Mut-Award ausgezeichnet

Im März wurde Désirée Henninger für ihr außergewöhnliches Engagement von Hitradio Ohr/Schwarzwaldradio mit dem Mut-Award ausgezeichnet. Von Dezember 2017 bis Februar dieses Jahres konnte sie Spendengelder in Höhe von insgesamt 27.600 Euro sammeln, die sie nicht nur Tierheimen, sondern auch Ehrenamtlichen zukommen lässt. Eine ihre erfolgreichsten Spendenaktionen war für das Tierheim Remagen im Ahrtal kurz nach der Hochwasser-Katastrophe. Innerhalb von drei Wochen kamen 8000 Euro zusammen. „Das war einmalig“, ist sie beglückt. „Aber genauso freut es mich, wenn ich per Facebook die Nachricht bekomme, dass ein Tier wieder heimgefunden hat.“

Zur Person

Désirée Henninger

Am 11. August 1981 kam Désirée Henninger in einem sehr tierlieben Elternhaus in Friesenheim-Schuttern zur Welt. Stallhasen, Meerschweinchen, Nymphen- und Wellensittiche sowie Hunde waren Teil der Familie mit Namen Sperling. Nach der Mittleren Reife am Max-Planck-Gymnasium in Lahr ließ sich die damals 16-Jährige an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Nonnenweier zur Erzieherin ausbilden. Seit 2004 arbeitet sie in dem Beruf, seit 2010 ist sie in Teilzeit im evangelischen Kindergarten Friesenheim angestellt. Aus einer früheren Beziehung hat die Tierschützerin eine 14-jährige Tochter. Seit 2019 ist sie mit Jan Henninger verheiratet, der die „Tierhilfe Désirée“ gerade an den Wochenenden mitträgt.

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