26 Studenten ausgezeichnet

Die Hochschule Offenburg ehrt ihre besten Absolventen

09. Dezember 2017
&copy Martina Wagner

Bei der Preisverleihung der Hochschule Offenburg haben 18 Unternehmen, Vereine und Verbände die herausragenden Studienleistungen von 26 Absolventinnen und Absolventen und Studierenden gewürdigt. Erstmals hat die Hansgrohe SE zwei Preise ausgeschrieben.

Gleich 26 reife Leistungen gab es am Freitagabend im großen Mediensaal der Hochschule Offenburg zu bestaunen. Denn so hoch ist die Zahl der Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Offenburg, die bei der Förderpreisverleihung mit Geldpreisen und Stipendien für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt wurden.

Tolle Gelegenheit

»Die Förderpreisverleihung ist eine tolle Gelegenheit zu zeigen, dass Leistung sich lohnt«, sagte Anne Najderek, Prorektorin für Studium und Lehre, vor einem gut gefüllten Saal. »Sie zeichnet«, so Najderek weiter, »eben jene Studierenden aus, die diese Mühe nicht gescheut haben.« Die Vielzahl der vergebenen Preise zeige, »dass Leistung durch unsere Förderer auf verschiedenen Ebenen belohnt wird. Es ist schön für uns zu wissen, dass die Leistung der Studierenden in der Gesellschaft und Wirtschaft anerkannt wird.« 
Diesen Gedanken griff Frank Semling, Vorstandsmitglied von Hansgrohe, in seiner Laudatio auf: »Zum Erfolg gibt es keinen Lift«, zitierte Semling den Schweizer Schriftsteller Emil Oesch: »Man muss die Treppe benützen.« 
Zum ersten Mal vergab Hansgrohe SE die mit jeweils 1500 Euro dotierten Förderpreise in den Studiengängen Medien und Informationswesen sowie Maschinenbau. Ganz besonders freue er sich darüber, dass der Preis an zwei junge Frauen gehe, Julia Berger und Salehah Abdul Rahim, »die eben nicht den Fahrstuhl benutzt haben, sondern sich meistens für die Treppe oder gar die Leiter entschieden haben«. 
 

Leidenschaft und Motivation

Semling lobte nicht nur die Motivation und Leidenschaft beider Absolventinnen, sondern auch deren Fachkenntnis und Durchsetzungskraft. »Es sind Menschen wie Sie, die in der Gesellschaft, aber auch in Unternehmen den Unterschied machen.« 
»Ich sehe hier in viele lachende und fröhliche Gesichter«, stellte FDP-Stadtrat Thomas Bauknecht als Stellvertreter von Offenburgs Oberbürgermeisterin fest: » Und das mit gutem Grund: Sie alle haben ja Ihr Studium mit Auszeichnung bestanden.« 
Die beiden jeweils mit 1000 Euro dotierten Förderpreise der Stadt Offenburg gingen an Natalie Becker und Fabian Rank: »Als ich Ihren Lebenslauf las, war ich tief beeindruckt von Ihren zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien für hervorragende Leistungen«, lobte Bauknecht – ein Umstand, der wohl für alle Preisträgerinnen und Preisträger gilt. 

Keine Sorgen

Über Zukunftsperspektiven jedenfalls müssen sich die Preisträgerinnen und Preisträger keine Sorgen machen: »Da Sie an einer gut vernetzten Hochschule mit internationalem Ruf studierten, die permanent wächst und von erfolgreichen hiesigen Unternehmen, Verbänden, Fördervereinen und Stadtverwaltungen unterstützt wird, kann Ihnen das jetzt nur zugute kommen«, unterstrich Bauknecht. Und außerdem: Treppensteigen soll ja schließlich gesund sein, befand FDP-Stadtrat Thomas Bauknecht augenzwinkernd.

Autor:
red/klk

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