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Die Linke: »Kritiker sollen mundtot gemacht werden«

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red/js
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06. Dezember 2018
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Ein OP (Symbolbild) ©dpa

Der Kreisverband der Linken in der Ortenau meldet sich zu Wort: Die Partei unterstützt ihren Kreisrat Fritz Preuschoff. Dieser hatte vor einer möglichen Keimbelastung im OP-Saal des Ortenau-Klinikums Ebertplatz gewarnt und war dafür kritisiert worden.

Der Kreisverband der Linken wendet sich gegen die Drohung von Landrat Frank Scherer und Christian Keller, dem Geschäftsführer des Ortenau-Klinikums mit juristischen Schritten gegen ihren Kreisrat Fritz Preuschoff vorzugehen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Partei hervor. Die Klageandrohung durch Scherer gegen Preuschoff wertet die Partei als »einen Angriff gegen unsere Demokratie«. Es sei der Versuch, Kritiker mundtot zu machen. 

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Preuschoff hatte vor einer möglichen Keimbelastung im OP-Saal das Standorts Offenburg Ebertplatz des Ortenau-Klinikums gewarnt und sich dabei unter anderem auf die Sitzungsunterlagen für die Kreistagssitzung am 18. Dezember berufen. Es gebe ein Ausfallsrisiko für die Vakuumanlage. Auf diese Unterlagen berufen sich auch die Linken. «Man könnte meinen, die Herren Keller und Scherer lesen ihre eigenen Sitzungsunterlagen nicht.« 

Kritik am Vorgehen des Klinikums und des Landrats kommt auch vom linken Bündnis für den Erhalt und den Ausbau der Ortenauer Kliniken. Man weise den Vorwurf zurück und stehe zu 100 Prozent hinter dem Kreisrat. Das Bündnis hat seinen Kampf gegen Klinikschließungen nicht aufgegeben. Es ruft am Samstag, 22. Dezember um 14 Uhr am Offenburger Busbahnhof zu einer Demonstration gegen »den Kahlschlag in der Ortenauer Gesundheitsversorgung auf.«

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