Hohe Kunst des Programmierens

Erster Black Forest Hackathon im Technologiepark Offenburg

13. Oktober 2017
&copy Veranstalter

Der Black Forest Hackathon war ein Erlebnis. 70 Teilnehmer zeigten die hohe Kunst des Programmierens – über mehrere Tage hinweg.

70 Teilnehmer, zehn Teams, drei Tage intensives Tüfteln: Von Freitag bis Sonntag fand in Offenburg der erste Black Forest Hackathon im Technologiepark Offenburg (TPO) statt. Für die Veranstaltung zeichneten verantwortlich die Wirtschaftsregion Ortenau (WRO), die Hochschule Offenburg und der Offenburger IT-Start-up Sevenit.

Im Technologiepark Offenburg war am Wochenende einiges los: Im gesamten Gebäude verteilt arbeiteten junge Programmierer an innovativen Ideen zum Thema »Digitaler Assistent«. In kürzester Zeit wurden Teams gebildet, Ideen gesammelt und Prototypen entwickelt. Grund dafür war der erste Black Forest Hackathon. Das Wort Hackathon ist eine Mischung aus den Wörtern Hack und Marathon. Ein Hackathon findet meist über einen Zeitraum von mehreren Tagen statt. Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Branchen, um von umfangreichem Wissen zu profitieren. In Teams werden Projekte in kurzer Zeit gemeinsam entwickelt, designt und programmiert.

WRO-Geschäftsführer Dominik Fehringer zieht Bilanz: »Ein Wochenende mit wenig Schlaf liegt hinter uns. Jede Minute davon hat sich gelohnt. Die 70 jungen Programmierer haben teils brillante Ideen für marktreife Produkte. Allen Teilnehmern haben wir spontan angeboten, kostenfrei in unseren Accelerator einzusteigen. Unsere Gründerinitiative startUP.connect schafft Zukunft.«

Auswahl durch Jury

Die drei besten Teams des Hackathons wurden mit Geldpreisen prämiert. Die Auswahl erfolgte durch eine Jury, bestehend aus Brigitta Schrempp, Geschäftsführerin von Schrempp EDV und Vorstandsmitglied der WRO, Marco Steffens, Bürgermeister der Gemeinde Willstätt, Holger Kujath, Gründer von Knuddels.de, und Roman Loch vom Wagniskapitalgeber LEA. Die Preise wurden von Sevenit, Schrempp EDV und der Volksbank in der Ortenau gesponsert.

Den ersten Platz belegten die Offenburger Studenten Marco Armbruster, Benedikt Gniewosz, Daniel Schlageter, Annika Schulz und Alexander Sperka. Sie entwickelten und programmierten in den drei Tagen einen Prototypen, der im Gesundheitsbereich eingesetzt werden soll. Es handelt sich um ein Armband, das Stürze des Trägers selbständig erkennt, ausgelöst beispielsweise durch einen Schlaganfall, und daraufhin ein Notsignal abgibt.

Erfolgreiche Präsentation

Ziel der Anwendung ist, älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Das Team präsentierte am Freitagnachmittag den Prototypen und demonstrierte die Funktionen erfolgreich. Das Siegerteam erhält zusätzlich zu dem Geldpreis ein halbes Jahr kostenfreien Zugang zum Co-Working-Space im Technologiepark Offenburg.

»Wir wussten nicht, ob sich von der Hochschule überhaupt jemand für den Hackathon anmelden wird. Wir sind begeistert, dass es so ein großer Erfolg war und wir so viele motivierte Teilnehmer begrüßen durften«, so Stephan Trahasch, der den Hackathon von Seiten der Hochschule Offenburg betreute und moderierte.

Neben den Organisatoren engagieren sich Unternehmen aus der Region für das Ereignis: Die Unternehmen Burda Solutions, Edeka Südwest, AOK Südlicher Oberrhein, First Cash Solution, Kalisch & Partner, Schrempp EDV, Valiton, Vioma, Volksbank in der Ortenau und die Stadt Offenburg unterstützen den Hackathon sowohl finanziell, zum Beispiel mit Preisgeldern, als auch mit der inhaltlichen Betreuung der teilnehmenden Teams. 

Autor:
red/klk

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