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Interview zum Elektro-Festival

Erstmals an zwei Tagen: Was beim "Kamehameha" geboten wird

Organisatorin Melanie Allgaier im Gespräch über Neuerungen und ihren Lieblings-DJ
20. Mai 2016
&copy Ulrich Marx&copy Matthias Jundt&copy Ulrich Marx&copy Ulrich Marx&copy Ulrich Marx

Auf dem Flugplatzgelände in Offenburg steigt am 10. und 11. Juni die dritte Auflage des Elektromusik-Festivals »Kamehameha«. Die Mittelbadische Presse hat Veranstalterin Melanie Allgaier im Vorfeld zum Interview getroffen. Sie sprach über Neuerungen und ihr ganz persönliches Lieblingselement.

Frau Allgaier, bald findet das dritte »Kamehameha« statt. Was gibt's Neues?
Melanie Allgaier: Wir bieten erstmals ein Festival-Camping von Freitag bis Sonntag an. Gezeltet wird direkt am Festival-Gelände. Da gibt es zum Beispiel auch einen Tante-Emma-Laden. Unsere Erde-Bühne hat außerdem eine größere musikalische Vielfalt. Mit Rapper »SSIO« haben wir auch jemanden, der nicht rein elektronische Musik spielt. Wir bleiben aber ein Elektro-Festival, das ist uns ganz wichtig. 

Das Festival findet erstmals an zwei Tagen statt. Wie unterscheiden sich der Freitag und der Samstag?
Allgaier: Der Eröffnungsfreitag findet mit einer Bühne in einem Vier-Mast-Palastzelt statt. Da werden unter anderem Claptone und Dominik Eulberg spielen. Am Samstag sind dann natürlich alle Bühnen offen. 

Im Vorfeld des Festivals gab es einen Künstler-Wettbewerb mit dem Motto »Wir suchen kreative Menschen«.
Allgaier: Ganz genau. Ein Kunstverein aus Stuttgart hat den gewonnen. Der wird mit einem riesigen Piratenschiff aus Holz beim »Kamehameha« am Start sein. Dort können die Leute dann drauf, bei hoffentlich gutem Wetter entspannen und die Aussicht vom Schiff aus genießen.

Insgesamt kommen 40 DJs zum »Kamehameha«. Haben Sie einen persönlichen Favoriten?
Allgaier: Einer meiner Lieblings-DJs ist »DJ Karotte«, der auch schon beim ersten Festival dabei war. Ich mag aber auch »Pan Pot«, Monika Kruse oder »Kölsch«. Wir sind natürlich auch froh, dass ein Superstar wie Felix Jaehn zu uns kommt. Er hat als einer von wenigen Deutschen überhaupt einen Nummer-Eins-Hit in den USA.

Ihr habt Gäste aus der Region, aber auch aus Berlin oder Prag. Wie viele Feiernde erwartet ihr?
Allgaier: 2014 waren es etwa 6000 Gäste, vergangenes Jahr etwa 8000. Ich hoffe, dass wir uns in diesem Jahr wieder steigern können. Uns war wichtig, dass wir langsam wachsen, da mit so einem Fest auch immer die Infrastruktur drum herum wächst. 

Wie viele Leute stemmen so ein Event?
Allgaier: Das Kern-Organisations-Team besteht aus fünf Personen. In den Wochen vor dem Festival kommen immer mehr Mitarbeiter dazu. Zum Schluss arbeiten auf dem »Kamehameha« mehr als 250 Personen. Das umfasst die Bars, die Security, die Technik, Künstlerbetreuung, den Auf- und Abbau und alles andere.

Gibt es noch Karten? 
Allgaier: Es gibt noch welche, so langsam wird es aber eng. Man merkt, dass die Leute Lust auf das Fest haben. Es war lange genug Winter, da freuen sie sich auf den Sommer. 

Leider ist die Internetverbindung auf Festivals häufig schlecht. Wie begegnen Sie dem Problem?
Allgaier: Wir kennen das Problem, haben bislang aber noch keine wirklich praktikable Lösung finden können. Der Flugplatz hat im Vergleich zu anderen Standorten ein vergleichsweise gutes Netz. Telefonieren und SMSen funktioniert gut.

Ein anderes Phänomen bei Festivals ist das Wetter.
Allgaier: Wir hatten in den vergangenen Jahren immer sehr gutes Wetter und hoffen, dass das auch in diesem Jahr wieder so ist. Wenn es normal regnet, können die Gäste in das Palastzelt kommen. Da passen mehr als 3000 Leute rein. Richtigen Festival-Gängern macht ein bisschen Regen aber nichts aus. Da werden die Gummistiefel angezogen und weiter geht’s. Wenn es allerdings gewittert, müsste man das Gelände evakuieren. Für diesen Fall haben wir ein System und Sicherheitsvorkehrungen.

Autor:
Matthias Jundt

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Das Festival im Netz

Die Mittelbadische Presse bietet während des zweiten Festival-Tags einen Live-Ticker auf www.bo.de an. Dort werden aktuell Bilder und Videos der Party und vom Camping-Platz sowie ausgewählte Tweets und Facebook-Einträge der »Kamehameha«-Besucher gepostet.

Wer möchte, kann sich ab heute für den kostenlosen WhatsApp-Service anmelden. Dort erhalten Besucher während des Festivals Informationen zum Line-up, eine Karte vom Festivalgelände und weitere News. Außerdem berichtet die Mittelbadische Presse auf snapchat (Name: mittelbadische) Wie genau die Anmeldung funktioniert, erfahren Sie im Internet unter www.bo.de/whatsapp.

Info

Kamehameha

Die dritte Auflage des »Kamehameha«-Festivals findet erstmals am 10. und 11. Juni, also an zwei Tagen am Flugplatz in Offenburg statt.Veranstalter des Elektromusik-Festivals sind die Mittelbadische Presse, Etage Eins, subculture.de, Hitradio Ohr und das Universal D.O.G.

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