Studien zur Umweltverträglichkeit

Europa-Park verschiebt Seilbahn-Projekt für fünf Jahre

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red/sb
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07. Dezember 2018
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©Peter Heck

Der Gemeinderat in Rust hat sich beim grenzübergreifenden Seilbahn-Projekt mit dem Europa-Park auf ein 5-jähriges Moratorium geeinigt. In dieser Zeit will der Park kein Genehmigungsverfahren beantragen, sondern mit Bürgern, Politik und Verbänden reden und Studien zu Auswirkungen auf die Natur in Auftrag geben. 

Der Europa-Park in Rust will für eine geplante Seilbahn ins Elsass in den nächsten fünf Jahren keinen Antrag zur Durchführung eines Genehmigungsverfahrens stellen. "Wir haben uns mit dem Ruster Gemeinderat beim grenzübergreifenden Projekt ,Seilbahn der Freundschaft' auf ein 5-jähriges Moratorium geeinigt", schreibt Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Parks, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. 

Der Europa-Park teile die Auffassung des Ruster Gemeinderates und des Bürgermeisters, dass "Bau und Betrieb einer Seilbahn nicht zu einer Beeinträchtigung des wertvollen Naturraumes Taubergießen führen dürfen", wie es in der Medieninformation heißt. 

In Dialoge treten 

Den Anliegen in der Bevölkerung, aus der Politik und den Verbänden solle deshalb Rechnung getragen werden. "Wir wollen die offenen Fragen, insbesondere im Bereich des Naturschutzes, im Miteinander lösen", heißt es weiter. 

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In den nächsten fünf Jahren wolle der Europa-Park mit den Bürgern, der Gemeinde Rust, der Politik, den Verbänden und dem Zweckverband Tourismus-Dienstleistungen-Freizeit Ringsheim/Rust (ZVT) Gespräche führen. Außerdem sollen Studien zu den Auswirkungen auf die Natur und Umwelt in Auftrag gegeben werden. 

Von Projekt überzeugt

Von Seiten des Europa-Parks sei man zuversichtlich, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Eine "Seilbahn der Freundschaft" zwischen dem Elsass und Rust sei ein nachhaltiges Symbol grenzüberschreitender Zusammenarbeit und eine neue, klimafreundliche und emissionsarme Form der Mobilität für die Region. 

 

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