Offenburg

Felix Jaehn – der Superstar in Offenburg

Autor: 
Matthias Jundt
Lesezeit 3 Minuten
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10. Juni 2016
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©dpa

Felix Jaehn ist der Superstar der DJ-Szene. Morgen wird der 21-Jährige auf dem »Kamehameha« in Offenburg auftreten. Trotz seines Erfolgs ist der Hamburger bescheiden geblieben. Mit dem offiziellen ARD-EM-Song wird er in den kommenden Wochen auch einem breiteren Publikum bekannt.

Mit »Ain’t nobody« landete er 2014 einen riesigen, internationalen Chart-Erfolg, mittlerweile gehört Felix Jaehn zu den ganz Großen seiner Zunft. Am Samstag legt der 21-jährige DJ aus Hamburg auch auf dem »Kamehameha«-Festival in Offenburg auf. Mehrere Monate blieb die Veranstalterin Melanie Allgaier an dem Superstar dran. Die Eindrücke der vergangenen »Kamehamehas« überzeugten den Superstar dann aber vom größten Elektro-Festival der Ortenau.

Damit reiht sich Offenburg in eine illustre Reihe neben Köln oder auch Danzig ein. Dort tritt Jaehn, der mit bürgerlichem Namen Felix Jähn heißt, in diesem Sommer nämlich auch auf. Im Juli steht er außerdem in San Francisco auf der Bühne. Denn, seit seinem Nummer-Eins-Hit »Cheerleader« vor einem Jahr mit dem Sänger »Omi«, ist er auch in den Vereinigten Staaten berühmt. Mit seinem Erfolg war er der erste Deutsche seit 26 Jahren, der es in den US-amerikanischen Billboard-Charts an die Spitze schaffte. Davor waren es »Milli Vanilli«, die 1989 mit »Blame it on the rain« auf Platz eins in den USA waren.

Reger E-Mail-Kontakt mit dem DJ

Einfach war es nicht, den Superstar nach Offenburg zu bekommen, erzählt »Kamehameha«-Veranstalterin Allgaier: »Den ersten Kontakt zu seinem Management gab es im September 2015.« Weil sie nach eigenen Angaben einen guten Draht zur WME-Agentur hat, die Jaehn betreut, habe sie es einfacher gehabt, als andere Festival-Veranstalter. Die endgültige Zusage für Offenburg gab es ein halbes Jahr später – im März dieses Jahres. »Bis dahin haben wir Hunderte E-Mails mit Jaehns Agentur ausgetauscht«, erzählt Allgaier. Letztlich überzeugte sie den DJ mit Bildern und Videos der vergangenen »Kamehamehas«.

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Ankommen wird Jaehn bereits am Freitagabend: »Er übernachtet in einem Hotel in der Stadt. Welches das ist, verrate ich aber nicht«, sagt die Festival-Veranstalterin augenzwinkernd. Besondere Extra-Wünsche habe Jaehn nicht. Da gebe es wesentlich kompliziertere Musiker, die etwa nur einen ganz bestimmten Hersteller von Spirituosen bevorzugten oder darauf bestünden, nur weiße Handtücher zu bekommen. »Felix Jaehn ist pflegeleicht«, fasst Allgaier zusammen.

Persönlich treffen wird Allgaier den DJ wohl erst am Samstag. Sie und Jaehns Tourmanager werden ihn während seines Aufenthalts in Offenburg betreuen. Wenn er von 17 bis 18.30 Uhr auf der Luft-Bühne stehen wird, kümmert sich ein Künstler-Betreuer aus Allgaiers Team um alles Notwendige.

EM-Lied der ARD

Wer bislang noch nicht über Felix Jaehn und seine Lieder gestolpert ist, wird spätestens mit der ARD-Übertragung der Fußball-Europameisterschaft nicht mehr an dem 21-Jährigen vorbeikommen. Gemeinsam mit Herbert Grönemeyer hat er den offiziellen EM-Song des Ersten Deutschen Fernsehens aufgenommen. Dieser wird im Fernsehen während der EM laufend eingespielt.

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