Weber Haus legt um 4,3 Prozent zu

Fertighaushersteller präsentiert Jahresbilanz

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red/all
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29. Mai 2020
Auf Hochtouren lief die Produktion im vergangenen Jahr beim Fertighaushersteller Weber Haus.

Auf Hochtouren lief die Produktion im vergangenen Jahr beim Fertighaushersteller Weber Haus. ©Weber Haus

Der Fertighaushersteller Weber Haus blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Laut Pressemitteilung erzielte das Familienunternehmen einen Auftragseingang von über 343 Millionen Euro und verzeichnete damit das vertriebsstärkste Jahr der 59-jährigen Firmengeschichte. 

Der Gesamtumsatz liegt der Mitteilung zufolge bei 269 Millionen Euro und damit 4,3 Prozent über dem Vorjahr. „Bereits zu Beginn des Jahres wurden wir mit der Corona-Pandemie vor eine große Herausforderung gestellt. Dank unseres stabilen und nachhaltigen Wachstums in den vergangenen Jahren hoffen wir, diese Krise weiterhin gut zu überstehen“, wird Heidi Weber-Mühleck, geschäftsführende Gesellschafterin von Weber Haus, zitiert. 

Während der Gesamtmarkt der Baubranche 2019 einen Rückgang verzeichnet habe, sei die Fertigbauquote auf einen Höchstwert von bundesweit über 20 Prozent gestiegen und in Baden-Württemberg sogar auf 40 Prozent. Über 700 Ein- und Zweifamilienhäuser, aber auch Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbebauten habe das Unternehmen im vergangenen Jahr errichtet. Darüber hinaus hat der Fertighaushersteller 2019 das 37 000. Weber Haus gebaut, heißt es in der Mitteilung. 
Aktuell beschäftigt das Unternehmen 1224 Mitarbeiter in den Werken Rheinau-Linx (968 Mitarbeiter) und im nordrhein-westfälischen Wenden-Hünsborn (256). Der Exportanteil lag im Geschäftsjahr 2019 bei circa zehn Prozent. Weber Haus ist neben Deutschland in der Schweiz, Luxemburg, Großbritannien, Irland sowie in grenznahen Gebieten in Frankreich aktiv.

Das Kerngeschäft von Weber Haus ist und bleibt der Mitteilung zufolge das Ein- und Zweifamilienhaus. Dennoch sei der Bereich Objektbau weiter auf Wachstumskurs. Ein neues Projekt sind fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 123 Wohnungen für Mitarbeiter von Legoland in Günzburg. „Dabei handelt es sich um den größten Auftrag in der Firmengeschichte von Weber Haus.“ Baubeginn war im April 2020. Die Fertigstellung soll bis Ende des Jahres erfolgen. 

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Millionen investiert

Die Investitionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund fünf Millionen Euro, heißt es. Investiert worden sei beispielsweise in eine neue Beleuchtung in den Produktionshallen und Verwaltungsgebäuden. Des Weiteren habe das Unternehmen in neue Maschinen sowie in Hardware und Software investiert. 

Zurzeit werde ein weiteres neues Ausstellungshaus in der „World of Living“ gebaut, welches noch in diesem Jahr eröffnet werde, informiert das Unternehmen. Die luxuriöse Villa verfüge über zwei Vollgeschosse und einen separaten Wellness-Bereich. Aufgrund der guten Auftragslage und der Umstellung auf eine neue Generation der Gebäudehülle soll in den nächsten zwei Jahren die Produktionshalle um 2500 Quadratmeter erweitert werden. Die Investition beträgt zehn Millionen Euro. 

Trotz Corona-Pandemie habe bei Weber Haus zwar unter erschwerten Bedingungen, jedoch ohne Unterbrechung, produziert werden können. Die Einhaltung aller Verordnungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sei allerdings ein zusätzlicher Kostenfaktor für das Unternehmen. 

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