Kuratorium für Wissenschaft und Forschung

Förderverein für krebskranke Kinder: Kuratorium besteht seit 25 Jahren

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Von unserer Redaktion
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22. Oktober 2021
Feierten das 25-jährige Bestehen des Kuratoriums (vorne von links): Johannes Vetter, Christina Obergföll, Hans Weber, Matthias Brandis, Charlotte Niemeyer, Werner Kimmig, Willi Stächele. Hinten: Bernd Rendler (links), Boris Obergföll (rechts).

Feierten das 25-jährige Bestehen des Kuratoriums (vorne von links): Johannes Vetter, Christina Obergföll, Hans Weber, Matthias Brandis, Charlotte Niemeyer, Werner Kimmig, Willi Stächele. Hinten: Bernd Rendler (links), Boris Obergföll (rechts). ©Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg

Das Kuratorium für Wissenschaft und Forschung des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Die größte Herausforderung ist der Bau des neuen Elternhauses.

Am vergangenen Freitag feierte das Kuratorium für Wissenschaft und Forschung des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Freiburg sein 25-jähriges Bestehen. Eingeladen dazu hatte ein Mitglied der ersten Stunde: Hans Weber vom Fertighaus-Hersteller Weber-Haus öffnete den Gästen die Tore seiner „World of Living“ in Rheinau-Linx, wo sich die Vertreter aus Medizin, Politik, Wirtschaft und Sport bei einem gemeinsamen Abendessen über den aktuellen Stand der Krebsforschung informierten. Das schreibt der Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg in einer Pressemitteilung.

Über 50 prominente Persönlichkeiten

Dem Kuratorium des Fördervereins gehören über 50 prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Medizin und Politik an. Sie unterstützen ideell und finanziell die Bemühungen der Uni-Kinderklinik in Freiburg auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung. Alle zwei Jahre stiften die Kuratoriumsmitglieder den auf 10 000 Euro dotierten Forschungspreis, der vom Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg an Wissenschaftler verliehen wird, die sich in besonderem Maße auf dem Gebiet der Krebsforschung verdient gemacht haben.

Heilungschancen erheblich verbessert

In seinem Grußwort wies Hans Weber daher darauf hin, wie rasant sich die Wissenschaft und Forschung in kürzester Zeit entwickelt haben und dankte der Professorin Charlotte Niemeyer, ärztliche Direktorin der Freiburger Kinderklinik, für ihre unermüdliche Arbeit. Dank ihr hätten sich die Heilungschancen krebskranker Kinder erheblich verbessert. Auch Werner Kimmig, TV-Produzent, und Vorstandsmitglied beim Förderverein, blickte zurück auf die Anfangstage und erinnerte an einen Satz des Gründungsmitglieds Matthias Brandis, dem ehemaligen Direktor der Freiburger Kinderklinik: „Jedes Kind, das stirbt, ist eines zu viel!“

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Spenden sammeln

Dieser Ausspruch habe dazu geführt, dass sich damals 12 Freunde aus der Ortenau zusammenfanden, um das Kuratorium zu gründen und sich für eine Verbesserung der Situation an der Freiburger Kinderklinik einzusetzen. Seither nutzen die Mitglieder des Kuratoriums jede Gelegenheit, um sich für das gemeinsame Anliegen des Fördervereins stark zu machen, Spenden zu sammeln oder selbst zu spenden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Bekannte Persönlichkeiten wie Carmen Nebel, Thomas Gottschalk oder Andrea Sawatzki warben durch ihre Aktivitäten gemeinsam bereits Spendensummen in sechsstelliger Höhe ein. Auch das Engagement von Christina und Boris Obergföll hob Kimmig hervor und begrüßte den anwesenden Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter, der das neueste und jüngste Kuratoriumsmitglied ist.

Bau des neuen Elternhauses ist große Herausforderung

„Mit dem Bau des neuen Elternhauses in Freiburg steht der Förderverein nun vor der größten Herausforderung, die es bisher zu meistern galt, und das ganze Kuratorium muss dieser Aufgabe nun all seine Kräfte widmen“, betonte Kimmig.

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