Vogtsbauernhof will um zwei Hektar vergrößern

Freilichtmuseum sucht altes Weingut

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 2 Minuten
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10. Juli 2018

Das Efringer Schlössle ist erst der Auftakt: Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof will sich auch künftig vergrößern. ©Freichlichtmuseum Vogtsbauernhof

Das Efringer Schlössle ist erst der Auftakt: Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof will sich auch künftig vergrößern. Gesucht wird ein Ortenauer Weingut.

Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach sucht nach einer neuen Immobilie: Das erklärte am Dienstag Geschäftsführerin Margit Langer. Aufgenommen werden soll ein Ortenauer Weingut aus der Rheinebene, um das Thema Wein dauerhaft im Museum zu platzieren. Man recherchiere derzeit nach geeigneten Objekten.

Das Gebäude soll ein Fachwerkhaus sein, optimal wäre, wenn es zugleich einen Winzerkeller hätte. »Mindestens 200 Jahre« muss das gesuchte Ensemble laut Langer auf dem Buckel haben. Allerdings darf nicht allzu viel gemacht worden sein. Fürs Museum sollte möglichst viel der ursprünglichen Substanz nach wie vor erhalten sein.

Ganz einfach dürfte es bei diesen Bedingungen nicht werden, weiß die Geschäftsführerin. Allerdings hat sie Hoffnung, trotz der hohen Immobilienpreise in der Region. »Wir retten Häuser«, umschreibt Lange die Tatsache, dass das Freilichtmuseum keinen Cent für die Immobilie bezahlen wird.

Interessant ist das Angebot des Freilichtmuseums folglich für all diejenigen, die sich mit dem Denkmalschutz abmühen. Die Experten des Museums versetzen das Anwesen und bauen es originalgetreu wieder auf. Der Spender dagegen hat am ursprünglichen Standort die Möglichkeit, ein modernes Gebäude zu errichten.

Zwei neue Höfe geplant

Insgesamt soll das Museumsareal laut Langer sogar um zwei Hofanlagen und zwei weitere Hektar erweitert werden. Das zweite Gebäude soll ein Vier-Seiten-Hof werden, wie er entlang der Schwarzwaldhochstraße zu finden ist.

Noch ist keine Eile geboten: »Wir denken in Fünf-Jahres-Schritten.«

Das Efringer Schlössle kam übrigens ohne eigenes Zutun aufs Museumsgelände. »Damals kam der Besitzer auf uns zu«, sagt Langer.

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