Ortenau

Für andere Jobs begeistern

Autor: 
Stefan Angele
Lesezeit 2 Minuten
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11. April 2013
Stephan Hund - »Wie ticken Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren?« Unter dieser Fragestellung gab Sozialwissenschaftlerin Melanie Mönnich bei der Auftaktveranstaltung zu den Schnuppertagen »Girls’ Day« und »Boys’ Day« Anfang März Einblicke

(Bild 1/2) Stephan Hund - »Wie ticken Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren?« Unter dieser Fragestellung gab Sozialwissenschaftlerin Melanie Mönnich bei der Auftaktveranstaltung zu den Schnuppertagen »Girls’ Day« und »Boys’ Day« Anfang März Einblicke

Beim »Girls’ Day« am 25. April können Mädchen ab Klasse 5 technische und handwerkliche Berufe kennenlernen. Zeitgleich nehmen Jungen am »Boys’ Day« Einblick in eher weiblich dominierte Tätigkeiten. Auch zahlreiche Ortenauer Firmen beteiligen sich an dem Aktionstag.

Ortenau. Zum zwölften Mal bietet der »Girls’ Day« jungen Mädchen die Gelegenheit, in technische oder handwerkliche Tätigkeiten wie etwa Mechatronik, Schreinerei oder Zerspannungsmechanik zu schnuppern. Ausbildungsberufe, die zum großem Teil von Männern ausgeübt werden. Auf der Homepage www.girls-day.de können sich die Schülerinnen für noch freie Plätze anmelden.

Darunter sind so unterschiedliche Unternehmen wie beispielsweise die Brüder Neumeister GmbH in Lahr, die Kehler Otto Nussbaum GmbH & Co. KG sowie die Markant Handels und Service GmbH in Offenburg. Auch auf institutioneller und kommunaler Ebene werden anlässlich des »Girls’ Day« zahlreiche Kennenlern-Veranstaltungen angeboten. Das Landratsamt informiert – an seinen Ausbildungsstützpunkten Allerheiligen und Ettenheimmünster – unter anderem über die Tätigkeit als Forstwirtin. Die Technischen Betriebe Offenburg geben zum Beispiel Einblick in den Bereich Garten und Landschaftsbau sowie in den Straßenbau. Die Beruflichen Schulen Kehl, die Hochschule Offenburg und die Gewerbliche Schule in Lahr präsentieren ebenfalls ihre Ausbildungsmöglichkeiten.

Plätze sind begehrt

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»Im vergangenen Jahr waren es über 700 Schnupperplätze, die fast alle belegt waren«, berichtet Jutta Heider von der Beschäftigungsförderung Offenburg. Sowohl bei den Firmen als auch bei den Mädchen sei die Akzeptanz des Mädchen-Zukunfttages »Girls’ Day« sehr hoch, die Rückmeldungen überwiegend positiv. Heider: »Die Firmen finden potenziellen Nachwuchs und die Mädchen sammeln Erfahrungen in der technikorientierten Berufswelt.«

Parallel zum »Girls’ Day« findet am 25. April auch sein Pendant, der »Boys’ Day«, statt. Analog sollen Schüler dort Berufe kennenlernen, die typischerweise eher von Frauen ausgeübt werden. Vor allem der Beruf des Erziehers wird den Schülern in diversen Einrichtungen in Offenburg, Kehl und Lahr dieses Jahr vorgestellt, aber auch die Gesundheits- und Krankenpflege kann kennengelernt werden. Organisiert wird der Aktionstag seit zwei Jahren vom Verein Bildungsregion Ortenau. Leiterin Alexandra Herrmann sieht den »kleinen Bruder« des »Girls’ Day« auf einem guten Weg: »Er ist noch nicht so stark etabliert wie der ›Girls’ Day‹, dennoch ist die Resonanz gut, wir stellen eine Steigerung in der Wahrnehmung gegenüber den Vorjahren fest.«

Auf den Internetseiten des »Girls’ Day« und des »Boys’ Day« sind die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen aufgelistet. Für noch freie Schnupperplätze können sich die Mädchen und Jungen im Internet oder telefonisch bewerben.

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