Falsche Mitarbeiterin

Geld verlangt: E-Werk warnt vor Betrügerin in Lahr und Offenburg

Autor: 
red/ba
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09. Oktober 2019

©Symbolbild: dpa - Jan Woitas

Eine Frau soll sich derzeit im Raum Offenburg und Lahr als E-Werk-Mitarbeiterin ausgeben und Geld wegen einer angeblich überfälligen Stromrechnung verlangen. Das Unternehmen warnt vor den betrügerischen Hausbesuchen. Ein Opfer gibt es bereits.

Im Raum Offenburg und Lahr soll derzeit eine Frau bei Haushalten klingeln, die sich als Mitarbeiterin des E-Werk Mittelbaden ausgibt und Geldbeträge von Kunden einfordert. Davor warnt das E-Werk in einer Pressemitteilung von Mittwoch. 

Demnach haben sich am Dienstag mehrere Kunden des E-Werks gemeldet und von einer angeblichen Sperrkassiererin berichtet, die drohte, den Strom abzustellen, falls ihr nicht sofort ein bestimmter Geldbetrag wegen einer überfälligen Nachzahlung übergeben würde. Die Frau habe auch einen Ausweis des E-Werk Mittelbaden vorgezeigt.

Mann in Offenburg bereits betrogen

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Die Polizei berichtete derweil am Mittwoch bereits von einem erfolgreichen Betrugsfall: Eine Frau habe am Dienstag gegen 14.30 Uhr in der Offenburger Südoststadt bei einem älteren Mann geklingelt und vorgegeben, Mitarbeiterin des E-Werks zu sein. Mit der Forderung, er solle sofort mehrere hundert Euro bezahlen, sonst stelle man den Strom ab, setzte die etwa 20- bis 25-Jährige den Mann unter Druck, schreibt die Polizei.

Nach der Geldübergabe suchte die als 1,70 Meter groß beschriebene Frau mit langen blonden Haaren und schwarzer Kleidung das Weite. Die Frau soll gutes, akzentfreies Deutsch gesprochen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter 0781 21-2200 entgegen.

Echte E-Werk-Mitarbeiter kündigen sich an

Das E-Werk distanziert sich in seiner Pressemitteilung von "derart unseriösen Geschäftspraktiken" und empfiehlt betroffenen Kunden, Forderungen ohne Rechnungsgrundlage und nicht angemahnte Forderungen nicht zu begleichen und sich an die Polizei zu wenden. Auch seien solch überraschende Hausbesuche nicht üblich: Die Mitarbeiter des E-Werks würden sich vorher schriftlich ankündigen.

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