Ortenau und Region

Große Schäden wegen Wildunfällen - Fahrschüler mit Reh kollidiert - prev

Autor: 
red/se
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16. Mai 2021

©Symbolbild: Patrick Pleul

Mehrere Tausend Euro Schaden waren am Mittwoch und dem frühen Donnerstag nach Unfällen mit Wildtieren im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Offenburg zu verbuchen. So die Polizei in einer Pressemitteilung.

Während am Mittwochabend gegen 21 Uhr zwischen Scheuern und Lautenbach nach einer Kollision mit einem Wildschwein 2.000 Euro Schaden an einem Mazda entstanden, waren nur wenige Minuten später zwischen Fischweier und Moosbronn nach einem Zusammenstoß mit einem Reh rund 5.000 Euro an einem Volvo zu bilanzieren, berichtet die Polizei.

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Auch zwischen Kappelrodeck und Mösbach endete am Donnerstagmorgen eine Kollision für ein Reh tödlich und für den VW mit einem Schaden von rund 2.000 Euro, heißt es.

Rund 5.000 Euro Schaden am Fahrschulauto

Sogar ein Fahrschüler musste laut Polizei seine Erfahrung mit Wildunfällen machen. Auf der L 103, von Ettenheim kommend in Richtung Kappel-Grafenhausen, kollidierte der Fahrschüler am Steuer des Fahrschulautos mit einem Reh, was für dieses tödliche Folgen hatte und am Fahrzeug einen Schaden von rund 5.000 Euro verursachte. 

Verletzte Verkehrsteilnehmer waren bei den Unfällen glücklicherweise nicht zu verzeichnen.

Info

Verhaltensregeln bei einem Wildunfall:

Die Polizei weist darauf hin, dass Wildtiere jederzeit und überall auf der Straße auftauchen können.

Ganz besonders aber in den Zeiten der Morgen- und Abenddämmerung sind Wildtiere unterwegs und aktiv. Zwar werden gefährdete Strecken meistens mit dem Warnschild 'Wildwechsel' gekennzeichnet, was aber nicht bedeutet, dass die übrigen Straßen frei von dieser Gefahr sind.

Fuß vom Gas, aufmerksam und bremsbereit sein

Deshalb gilt ganz besonders im Wald und an unübersichtlichen Stellen auf offenem
Feld: Fuß vom Gas, aufmerksam und bremsbereit sein und besonders auf die Fahrbahnränder achten.

Wenn ein Wildtier auf der Fahrbahn steht: Bremsen, Hupen und Abblenden - keine riskanten Ausweichmanöver in den Gegenverkehr oder den Straßengraben riskieren. Das hat meist gravierende Schäden oder gar Verletzungen zur Folge.

Polizei informiert Jagdausübungsberichtigten

Wenn es dann doch zum Unfall kommt, heißt es anhalten und unbedingt die Unfallstelle absichern. Im Anschluss ist die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen. Die Polizei informiert auch den Jagdausübungberechtigten, der für den Bereich der Unfallstelle zuständig ist - unabhängig davon, ob das Tier getötet oder verletzt wurde.

Nach Zusammenstößen mit Wild, das auf der Straße liegen bleibt, muss das Tier unverzüglich von der Straße entfernt werden. Können Sie dies nicht leisten, muss die Gefahrenstelle abgesichert und Hilfe, zum Beispiel von der Polizei, gerufen werden.

Verletzte und tote Tiere werden vom Jäger versorgt. In keinem Fall sollte das Tier mitgenommen werden, das könnte als Jagdwilderei angesehen werden.

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