Ortenauer Wirtschaft

Hansgrohe baut ein neues Werk in Südosteuropa

Autor: 
red/hei
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19. Oktober 2021
Die Hansgrohe SE investiert in ein neues Produktionswerk in Serbien und setzt ihren Wachstumskurs fort. Für bis zu 85 Millionen Euro baut der Armaturen- und Brausenhersteller in der Stadt Valjevo ein Werk, in dem Ende 2023 Armaturen hergestellt werden sollen. 

Die Hansgrohe SE investiert in ein neues Produktionswerk in Serbien und setzt ihren Wachstumskurs fort. Für bis zu 85 Millionen Euro baut der Armaturen- und Brausenhersteller in der Stadt Valjevo ein Werk, in dem Ende 2023 Armaturen hergestellt werden sollen.  ©Grafik: Rendering

85 Millionen Euro investiert der Schiltacher Hersteller von Armaturen und Brausen in Serbien. Für die Ortenauer Niederlassungen, wo 2500 Menschen Arbeit finden, werde sich nichts ändern.

Die Hansgrohe SE baut nach eigenen Angaben die Kapazitäten für Armaturen aus und investiert in ein weiteres Werk in Serbien. Laut Pressemitteilung kostet der Neubau des Armaturen- und Brausenherstellers in Valjevoi bis zu 85 Millionen Euro.

Vorstandsvorsitzender Hans Jürgen Kalmbach sagt, dass durch das Werk in Serbien zusätzliche Kapazitäten geschaffen würden, insbesondere für den europäischen Markt. In Valjevo sollen vor allem Produkte der Marke Hansgrohe hergestellt werden. Das Armaturenwerk in Schiltach konzentriere sich auf die Designmarke Axor.

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Hansgrohe produziert Armaturen auch in Shanghai. Das Werk in Offenburg (1000 Mitarbeiter) ist auf Kunststoffprodukte wie Brausen und die Montage spezialisiert, wie es weiter heißt. Weitere Werke hat das Unternehmen in Willstätt, Bad Bentheim (Deutschland), Wasselonne (Frankreich) und Atlanta (USA).

In Valjevo, 100 Kilometer südwestlich von Belgrad, soll laut Presseinfo auf einem 13-Hektar-Gelände das Werk gebaut werden, das in der Endausbaustufe 1000 Arbeitsplätze bieten soll.

„Wir haben uns weltweit Standorte angeschaut“, wird Hansgrohe Produktionsvorstand Frank Semling zitiert. Valjevo habe das beste Gesamtpaket geboten in Bezug auf die Verfügbarkeit von Fachkräften und Zulieferern. Gleichzeitig überzeuge die Infrastruktur.
Die Produktionsstandorte im Schwarzwald bleiben laut Semling „eine starke Säule für Hansgrohe“. Allein in das Werk Schiltach West sei in den vergangenen beiden Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag investiert worden. Und in den kommenden zwölf Monaten würde es weiter umgebaut, so Semling. Hansgrohe beschäftige weltweit 4700 Menschen, davon mehr als 2500 in der Ortenau. Das Unternehmen habe 2020 einen Umsatz von 1,074 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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