»Fond Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg«

Hochschule Offenburg erhält Zuschlag über 1,2 Millionen Euro

Autor: 
red/sab
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10. Januar 2019
Das Projekt »starting« an der Hochschule Offenburg wird in den kommenden zwei Jahren mit 505 000 Euro unterstützt. Junge Menschen lernen in dem einsemestrigen Programm verschiedene Studiengänge und Berufsbilder kennen.

Das Projekt »starting« an der Hochschule Offenburg wird in den kommenden zwei Jahren mit 505 000 Euro unterstützt. Junge Menschen lernen in dem einsemestrigen Programm verschiedene Studiengänge und Berufsbilder kennen. ©Hochschule Offenburg

Vier Projekte der Hochschule Offenburg haben vom Land den Zuschlag aus dem »Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg« erhalten. Die Projekte sollen die Studierfähigkeit junger Menschen erhöhen und zu einem erfolgreichen Studienabschluss führen.

Die Hochschule Offenburg erhält 1,2 Millionen Euro aus dem »Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg«. Wie die Hochschule in einer Pressemitteilung bekannt gibt, waren dabei gleich vier Projekte erfolgreich. 

Aus der Programmlinie »Studienstart« wurden 505 000 Euro für das Projekt »starting« bewilligt – das Angebot zur Studienfachorientierung wird nun für weitere zwei Jahre gefördert. Damit erhöhe sich die Gesamtfördersumme seit 2011 auf über 2,3 Millionen Euro, schreibt die Hochschule.

Ein Fabrikationslabor

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Der Fonds des Wissenschaftsministeriums unterstützt zudem in einer zweiten Programmlinie innovative Lehr- und Lernlabore. Aus diesem Topf erhält das Projekt »Education and Fabrication Laboratory Hochschule Offenburg« 300 000 Euro. Dafür soll ein fakultätsübergreifendes Fabrikationslabor ausgebaut werden.

Ein drittes Projekt aus dem Bereich der Förderung von Gründerkultur unterstützt den Übergang von Studium in den Beruf, heißt es: Mit 292 000 Euro sollen Gründerteams durch einzelne Projektphasen begleitet werden. Daneben wird auch die Programmlinie »Ankunft und Studienerfolg« mit 96 000 Euro unterstützt. Dabei liegt der Fokus auf der Integration von ausländischen Studenten und der Erhöhung der Studienerfolgsquote. Das Projekt unterstützt die »Bildungsausländer« in den grundständigen Studiengängen mit Tutorien und Seminaren.

»Die Förderung macht es uns jetzt möglich, neue Formate auszuprobieren und Bewährtes weiterzuentwickeln«, wird der Hochschulrektor Winfried Lieber in der Mitteilung zitiert. 

Hintergrund

Die geförderten Bereiche und Projekte im Überblick

Darum geht es in den geförderten Projekten der Hochschule Offenburg: 

  • Studienstart: Das Einstiegssemester »starting« richtet sich an Studieninteressierte im Bereiche Technik, die sich im ersten Semester noch nicht für eine Fachrichtung entscheiden wollen oder können. Sie lernen dort die verschiedenen Studiengänge und Berufsbilder kennen, um am Ende des Semesters den Studiengang zu finden, der wirklich zu einem passt. 
  • Lehr- und Lernlabore: Im Rahmen des Projekts »Education and Fabrication Laboratory Hochschule Offenburg« (Edu FabLab HSO) sollen in einem fakultätsübergreifenden Fabrikationslabor digitale Technologien wie 3D-Drucker, Plotter, Laser, Roboter sowie Cognitive Computing Techniken und Simulationsumgebungen für die digitale Fertigung und Entwicklung zur Verfügung gestellt werden.
  • Gründerkultur: Das Projekt »Mr. Spoc« – Mehrstufige Rekrutierung mit Stipendien für Proof of Concept – ist ein Programm zur Förderung von innovativen Existenzgründungen. Es werden Seminare und Workshops angeboten, die die innovativsten Gründungsteams zu einem betreuten Stipendium führen. Mit diesem erhalten die Studenten die Chance, in einem halben Jahr den Kernnutzen der eigenen Projekt- oder Produktidee unter Beweis zu stellen und somit das Stadium »Proof of Concept« vor der Bewerbung um ein Exist- oder »Junge Innovatoren«-Stipendium zu erreichen. 
  • Ankunft und Studienerfolg: Mit diesem Projekt sollen Betreuung und Integration von Bildungsausländern in den grundständigen Studiengängen ausgebaut werden, um die nach Angaben der Hochschule Offenburg sehr hohe Abbrecherquote zu senken. Das »International Center« der Hochschule betreut bisher hauptsächlich Studenten verschiedener internationaler Masterstudiengänge, Austauschstudenten von Partnerhochschulen und DAAD-Sonderstipendiaten. Die Hochschule wolle nun auch ausländische Studenten in die Strukturen des »International Centers« einbeziehen, die in den deutschsprachigen Bachelor- und Masterprogrammen eingeschrieben sind.

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