Experten sprechen bei Gesundheitstag

Hochschule tut etwas für die Gesundheit der Mitarbeiter

Autor: 
red/bek
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04. Dezember 2018

Beim »Flex-Parcours« konnten die Mitarbeiter der Hochschule ihre Geschicklichkeit testen. ©Hochschule Offenburg

Interessante Einblicke und Anreize für einen gesunden Lebensstil bot der Gesundheitstag der Hochschule Offenburg. Ein Schwerpunkt war die Vorteile digitaler Geräte für die Gesundheit der Mitarbeiter. 

Sich einen Tag während der Arbeitszeit um seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu kümmern, ist beim Gesundheitstag der Hochschule Offenburg möglich. Er wurde zum zweiten Mal von einer Arbeitsgruppe aus verschiedenen Abteilungen für die Kollegen organisiert. Besonders berücksichtigt wurden die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Mitarbeiter aus der Verwaltung, den wissenschaftlichen und technischen Bereichen der Hochschule. 

Aktive Partner

Christoph Centner vom Sportwissenschaftlichen In­stitut der Universität Freiburg erläuterte in einem Impulsvortrag, welchen Einfluss digitale Technologien und Geräte auf die Gesundheit haben und wie diese im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements eingesetzt werden können. Der Referent kontrastierte Praxisbeispiele mit Erkenntnissen aus der Forschung. So machen die Daten aus Fitnesstrackern ihre Nutzer zu aktiven Partnern des Arztes: Sie wissen nun jenseits der Arztbesuche, wie es um ihre Gesundheit und Fitness bestellt ist. Jedoch wurde in einer Untersuchung von 140 Gesundheits-Apps festgestellt, dass die persönlichen Daten nicht sicher gespeichert werden. 

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Ein wichtiger Teil des Konzeptes des Gesundheitstages an der Hochschule Offenburg ist es, die Kompetenzen von Kollegen mit einzubeziehen. Im Anschluss daran wurden von ihnen Workshops wie Qi Gong, Akupressur oder Yoga angeboten. Wer sich bewegt, sollte sich wieder mit Energie versorgen: Hierfür bot der gesunde Mittagssnack Gelegenheit.

Test für die Beweglichkeit

Mit dem Flex-Parcours beteiligte sich der Studiengang »Angewandte Biomechanik«. An selbst entwickelten einfachen Übungsgeräten konnten Beweglichkeit und Geschicklichkeit getestet werden. Abgerundet wurde das Angebot vom Gesundheitsmobil der Techniker Krankenkasse. Mithilfe von Virtual Reality-Anwendungen konnten verschiedene Vitalfunktionen ermittelt und interpretiert werden. Eindrucksvoll waren die dreidimensional visualisierten Organe. Wer durch eine VR-Brille gesehen hat, wie sich ein Blutgefäß durch Fettablagerungen verengt und ein möglicher Schlaganfall durch einen eingesetzten Stent verhindert werden kann, erkennt, wie verletzlich Menschen sind.

Da man einen großen Teil der Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringt, ist die Hochschule bestrebt, ihr betriebliches Gesundheitsmanagement kontinuierlich an die unterschiedlichen Bedürfnisse anzupassen und weiterzuentwickeln. Dafür lieferte der Gesundheitstag vielfältige Impulse. 

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