Rasthof Renchtal

In 96 Fällen gesucht: Mann in Fernreisebus festgenommen

Autor: 
red/js
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12. Februar 2018

Symbolbild ©Redaktion

Weil er in 96 Fällen per Haftbefehl gesucht worden war, hat die Bundespolizei einen 38-jährigen Deutschen in der Nacht zum Sonntag in einem Fernreisebus am Rasthof Renchtal festgenommen. Dies war nicht der einzige Erfolg der Beamten. Einen Tag später erwischten sie einen Jugendlichen aus Eritrea.

Beamte der Bundespolizei haben nach eigenen Angaben bei zwei nächtlichen Kontrollen am Rasthof Renchtal gleich doppelt zugeschlagen. Ein 38-jähriger Deutscher musste demzufolge sogar ins Gefängnis.

Per Haftbefehl gesucht

Die Staatsanwaltschaft Aachen hatten den Passagier eines Fernbusses laut der Bundespolizei wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in 96 Fällen per Haftbefehl gesucht. Die fällige Strafe in Höhe von 1800 habe er in der Nacht zum Sonntag  nicht bezahlen können. Deshalb müsse er nun eine 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Die Beamten fanden bei dem Mann außerdem geringe Menge von Betäubungsmitteln, heißt es weiter. Er bekomme erneut eine Anzeige.

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Am frühen Montagmorgen haben die Bundespolizisten außerdem einen gefälschten Ausweis sichergestellt. Ein 16-jähriger Eritreer habe den Beamten einen gefälschten österreichischen Personalausweis gezeigt. Bei einer genaueren Betrachtung des Ausweises sei ihnen aufgefallen, dass es sich um eine Fälschung handle. Die polizeiliche Vernehmung habe ergeben, dass der Jugendliche den Ausweis in Italien gekauft habe.

Asylantrag gestellt

Die Person stellte einen Asylantrag und wurde dem zuständigen Jugendamt übergeben, heißt es weiter. Das gefälschte Dokument sei sichergestellt worden.

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