Polizei warnt vor Masche

Internetbetrüger bringen Lahrer um mehr als 100.000 Euro

Autor: 
red/ah
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28. September 2021

©Shutterstock/chainarong06

Wer sich nicht behutsam durch seinen E-Mail-Posteingang bewegt, kann in die ein oder andere Falle tappen und das kann ganz schön teuer werden. Internetbetrüger haben einen Lahrer nun dazu gebracht, mehrere ungewollte Überweisungen von mehr als 100.000 Euro zu tätigen. 

Die Polizei warnt vor derzeit per E-Mail kursierenden "Phishing-Mails". Mit dieser Betrugsmasche haben Unbekannte einen Lahrer Mitte September um mehr als 100.000 Euro gebracht. Das teilt die Polizei mit.

Konkret warben die Internetbetrüger für "Volks-Banking-to-go" – eine Möglichkeit, mit der Überweisungen angeblich viel sicherer seien. Dabei sei in der E-Mail ein Link mit angegeben, zu dessen Aktivierung aufgefordert werde.

Auf Passwörter oder PINs zugreifen

Den Betrügern geht es laut Polizei darum, persönlichen Daten, wie Passwörter oder PINs von den wahllos Angeschriebenen abzugreifen, um später dann die Konten der Opfer leer zu räumen. Durch die Datenfreigabe ermöglichte der Kontoinhaber den Zugriff auf sein Guthaben, was letztlich zu mehreren ungewollten Überweisungen von mehr als 100.000 Euro führte.

Die Beamten der Kriminalpolizei Offenburg haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Info

Betrugsmasche im Internet: Polizei warnt Bürger

  • Niemals Passwörter oder PINs an Dritte herausgeben.
  • Vorsicht vor der Aktivierung beigefügter Links. Bei Erhalt einer verdächtigen E-Mail sollte immer Rücksprache mit der Bank gehalten werden.
  • Bei Aufforderungen zum Anpassen von Kontoverbindungen sollte mit der Bank Kontakt aufgenommen werden, um sich das am Telefon noch einmal bestätigen zu lassen.
  • Auf unangekündigt geänderte Kommunikationsdaten bei Ansprechpartnern, besonders bei Abweichungen von den üblichen E-Mail-Adressen, achten. Sollten es Unstimmigkeiten geben, die Bank kontaktieren oder die Polizei.

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