Ein Tag wie im Traum

Ausgelassene Party beim "Kamehameha«-Festival"

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 3 Minuten
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10. Juni 2014
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(Bild 1/5) ©Ulrich Marx

Ui, das war eine Party: Am Offenburger Flugplatzgelände feierte die Elektro-Szene am Samstagnachmittag ein großes Tagtraum-Festival. Präsentiert von der Mittelbadischen Presse, Hitradio Ohr, den Diskotheken »Freiraum«, »D.O.G« und »Etage 1« sowie von »subculture.de«, spiegelte das »Kamehameha«-Festival nicht nur hawaiianische Stimmung, sondern auch die passende Temperatur wider. Elektromusik-Fans aus ganz Baden-Württemberg sowie Berlin oder Hamburg pilgerten nach Offenburg. Auf gut 32 Grad kletterte das Thermometer zwischenzeitlich.

Auf den Dancefloors vor vier Bühnen verausgabten sich die Festivalbesucher trotzdem. Die Musik ging direkt in die Beine, als beispielsweise DJ Karotte an der Wasserbühne auflegte. Isabella Wemlinger (24) aus Kippenheim tanzte ausgelassen: »Es hat das erste Mal geklappt, dass ich hier sein konnte, sonst musste ich immer arbeiten.«

Erfrischender Nebel
Bei der Wasserbühne stand ein »Tower«, von dem aus Wasser fein vernebelt wurde. Für viele eine willkommene Mini-Dusche, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen. Auch an den Trinkwasserbecken herrschte  nachmittags reger Andrang. Lisa aus Lahr füllte ihre Wasserflaschen zum x-ten Mal. »Wir sind seit heute Morgen um 11 Uhr hier«, sagte sie. Zusammen mit ihren Freundinnen Kerstin und Vera aus Offenburg genoss sie einfach die Festivalatmosphäre und bereitete sich auf den Auftritt von »Aka Aka« vor: Die sorgten auf der Windbühne gut 1,5 Stunden lang für Stimmung.

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Viele der Besucher verkrochen sich in den Schatten. Riesige Zelte strukturierten das Festivalgelände, aber auch vor jeder Bühne spendeten Sonnenschirme im passenden Design Schatten. Nancy Lefarth und ihre Freundinnen hatten sich im Partnerlook die gleichen pinkfarbenen Shirts angezogen und erst mal das Gelände sondiert, danach saßen sie im Gras: »Toll gemacht« und »Wir kennen hier viele«, lauteten ihre Kommentare. Für Einheimische, war sich das Quartett einig, sei das Festival ein absolutes Muss. »Es ist doch sonst nichts los hier.« Und der Star des Tages war auch schon gekürt: »Wir wollen unbedingt Monika Kruse hören.«

Auch andere Szenen-Größen wie »Kellerkind«, »Bakermat«, »Ostblockschlampen« oder »Sven Schaller« sorgten für noch mehr Hitze auf den Dancefloors, wo selbst die Walking-Acts auf Stelzen schon ihre Oberteile abgelegt hatten. Und selbst Model Eva Padberg war in der Stadt: Sonnenbrille, offenes Haar, glänzende Bluse – so sang sie gegen die lauten Beats ihres Mannes Niklas Worgt alias »Dapayk« auf der Windbühne an.

Hüpfburg für Große
»Abkühlung ja – aber nicht unbedingt mit der Ballonschlacht«, sagte ein 21-Jähriger aus Kirchzarten zum Spielangebot auf dem Festivalplatz. Doch wurde der Spaß ebenso angenommen wie die Hüpfburg, auf der die Generation Ü20 trotz Hitze gern tobte.
Am Info-Point schob unter anderem Linda Schappacher, Azubi bei reiff medien, Dienst. Busfahrpläne, Verlorengegangenes und Sonnenschutz waren hier Thema. Aber nicht nur: »Besonders beliebt ist unser Festivalbändchen, das erstmals angeboten wird.« Viele Fans erwarben es als Erinnerung an einen gelungen Tag – mit viel Musik und guter Laune.

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