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Landrat appelliert „Luca-App“ auch in der Ortenau zu benutzen

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red/ah
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05. März 2021
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Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ ©Kay Nietfeld

Die Kontaktpersonenermittlung vereinfachen, Infektionsketten schneller unterbrechen. Durch eine digitale Übermittlung von Kontaktpersonenlisten an das Gesundheitsamt soll die neue „Luca-App“ sicherere Öffnungsschritte ermöglichen.

Auch Landrat Frank Scherer spricht sich für eine kreisweite Nutzung der "Luca-App" aus. „Das Unterbrechen von Infektionsketten ist das wichtigste Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine flächendeckende Nutzung der ‚Luca-App‘ würde eine schnellere und vor allem langfristige Öffnung von Gastronomie, Einzelhandel, Kunst- und Kulturstätten ermöglichen“, so Scherer in einer Pressemitteilung des Ortenaukreises.

„Denn es gilt, nicht nur die Herausforderungen der kommenden Monate zu meistern, sondern Perspektiven zu schaffen und diese Branchen wieder zukunftsfähig zu machen.“

Die „Luca-App“ soll dabei als Ergänzung zur bestehenden „Corona Warn-App“ der Bundesregierung dienen. So sei das Hauptziel der „Luca-App“ die Entlastung der Gesundheitsämter. In der Vergangenheit wurde auch das Gesundheitsamt des Ortenaukreises durch nicht oder fehlerhaft ausgefüllte Kontaktlisten immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Die neue App soll hier nun Abhilfe schaffen.

Landrat Frank Scherer rufe daher gezielt die Gastronomen, Einzelhändler  und Gewerbetreibende mit Kundenverkehr im Ortenaukreis dazu auf, die Luca-App zur Registrierung von Kunden und Gästen zu nutzen.

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Jeder teilnehmende Betrieb kann selbst einen QR-Code erstellen, den die Besucher dann beim Eintreten mit dem eigenen Smartphone scannen und sich so in der Örtlichkeit „einchecken“, heißt es weiter.

Beim Verlassen „checkt“ man sich ebenfalls mit einem Klick in der App wieder aus. Die gespeicherten Daten werden nach maximal 30 Tagen automatisch gelöscht. Auch als privater Gastgeber kann man so ein „privates Treffen“ mit eigenem QR-Code erstellen.

„Beim Besuch bei Freunden, im Einzelhandel oder Restaurant, ‚checkt‘ sich der App-Nutzer beim Kommen per QR-Code ein und beim Gehen wieder aus“, erläutert Evelyn Bressau, Leiterin des Gesundheitsamts des Ortenaukreises, die Funktionsweise der App, in der Pressemitteilung.

Im Falle einer Infektion mit Covid-19 könnte der betroffene Nutzer seine gesammelten „Check-Ins“ freiwillig und verschlüsselt für das Gesundheitsamt freigeben. Dadurch könnten Kontaktpersonen schneller ermittelt und benachrichtigt werden, Verzögerungen durch eine verspätete Übermittlung von Kontaktdaten an das Gesundheitsamt würden so verhindert.

Aktuell kann das Gesundheitsamt des Ortenaukreises in der Luca-App laut Landratsamt noch nicht ausgewählt werden. Dies ist jedoch ab Montag soweit. Übers Wochenende laufen letzte abschließende Tests.

  • Die App kann im Apple Store oder Google Play Store heruntergeladen werden und ist auch als WebApp verfügbar.

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