Einrichtung für zweites Frauenhaus

»Leser helfen«: Dafür wird das Geld benötigt

Autor: 
Wolfgang Kollmer
Lesezeit 2 Minuten
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03. November 2018
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Kein Komfort, aber es erfüllt den Zweck: Rund 2000 Euro kostet die Einrichtung eines Zimmers im geplanten zweiten Frauenhaus. 20 davon sind vonnöten. ©Ulrich Marx

Jeder Euro hilft, um das geplante zweite Frauenhaus in der Ortenau zu ermöglichen. Und es ist bitter nötig, hat sich der Beratungs- und Betreuungsbedarf innerhalb von nur vier Jahren doch verdreifacht. Deshalb heißt das Ziel von »Leser helfen«: 150 000 Euro.

346 Frauen haben 2017 die Fachberatungsstelle häusliche Gewalt, Zwangsheirat und Stalking des Vereins »Frauen helfen Frauen Ortenau« kontaktiert, dreimal soviel wie 2013. Kein Wunder, dass das Frauen- und Kinderschutzhaus des Vereins mit neun Plätzen für Frauen und 10 für Kinder permanent voll ist und viele Hilfesuchende an andere Frauenhäuser vermittelt werden müssen. Mit einem zweiten Frauenhaus soll dies besser werden. Während der Landkreis größtenteils die Betriebskosten des Hauses finanziert, muss der Trägerverein »Frauen helfen Frauen Ortenau« zu 100 Prozent die Investitionen selbst tragen. Das geht nur über Spenden. Benötigt werden Spenden für Folgendes: 

  • Einrichtung (Betten, Tische, Stühle) von 20 Zimmern.
  • Einrichtung für drei Aufenthalts- bzw. Essräume.
  • Drei Küchen mit jeweils zwei Küchenzeilen.
  • Einrichtungen für Büros, Spielzimmer, Gemeinschaftsräume (Werkraum, Versammlungszimmer, pädagogischer Bereich).
  • Toiletten und Duschen.
  • Spielgeräte, Sandkasten, Schaukel, Bänke und Ähnliches für den Außenbereich.
  • Ganz dringend benötigt werden zwei Fahrzeuge: einmal ein Neunsitzer-Bus, außerdem ein kleineres Auto für Erledigungen im Stadtgebiet.
     
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Was der Verein leistet

Neben dem Betrieb des Frauen- und Kinderschutzhauses einschließlich einer angeschlossenen Übergangswohnung unterhält der Verein eine Fachberatungsstelle, die betroffene Frauen berät und nach Lösungsmöglichkeiten sucht, um auch ohne den Schutz des Frauenhauses auszukommen. Schließlich leistet der Verein, größtenteils ehrenamtlich, intensives Öffentlichkeits-und Präventionsarbeit, mit der häusliche Gewalt an Frauen öffentlich thematisiert werden soll.

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