Ortenau
Dossier: 

Maskenpflicht jetzt auch im Gottesdienst in der Ortenau

Autor: 
Barbara Puppe
Lesezeit 2 Minuten
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24. Oktober 2020

©Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Offenburger Dekane Matthias Bürkle und Frank Wellhöner erklären, was Schutzkonzepte für Gottesdienste gelten und wie das kirchliche Leben an die verschärfte Corona-Verordnung angepasst wurde: Während der Gottesdienste besteht Maskenpflicht. Ausnahmen gelten für Personen, die vom Arzt davon befreit, und die liturgisch Aktiven.

Neu ist, dass für jeden Gottesdienst Kontaktdaten der Teilnehmer erhoben werden müssen. Ein Formblatt liegt aus, auf dem man Namen und Telefonnummer oder Adresse angibt. Der katholische Dekan Bürkle und der evangelische Dekan Wellhöner raten regelmäßigen Gottesdienstbesuchern, Formblätter mitzunehmen und sie vorab zu Hause auszufüllen. Aufs gemeinsame Singen wird verzichtet. Die Gottesdienste werden durch Instrumentalmusik, Schola oder Kantorengesänge gestaltet.

An religiösen Veranstaltungen im Freien dürfen höchstens 500 Personen teilnehmen, bei Beerdigungen 100. Gottesdienstbesucher müssen die Abstandsregeln jederzeit vom Eintritt bis zum Verlassen der Kirche wahren.

Daneben gibt es eine Studie von mehreren Diözesen und Landeskirchen, was das Lüften und Heizen betrifft. Ihr Ergebnis: Wo es Heizsysteme gibt, wo Luft zirkuliert oder austritt, besteht die Gefahr, dass sich die Aerosole verbreiten. Darum müssen die Heizungen vor dem Gottesdienst ausgestellt werden. „Prinzipiell werden wir mit der Temperatur etwas runterfahren müssen“, so die Dekane, darum der Tipp: „Ziehen Sie sich warm an, wenn Sie in den Wintermonaten zum Gottesdienst kommen.“

Eine Herausforderung werde das Weihnachtsfest. Die evangelische und die katholische Gemeinde informieren über ihre Ideen, die möglichst vielen Gläubigen Weihnachten mit einem Gottesdienst oder einer kleinen Feier ermöglichen sollen.

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