Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Nach Brand im Europa-Park: Kein Hinweis auf Brandstiftung

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red/ah
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29. August 2018
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©Bernhard Rein

Nach dem Großbrand im Europa-Park in Rust Ende Mai hat die Staatsanwaltschaft Freiburg nun die Ermittlungen eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung oder die Sorgfaltspflichtverletzung des Freizeitparks.

Ein technischer Defekt soll den Großbrand Ende Mai im Europa-Park verursacht haben. Ausgebrochen sein soll das Feuer im Bereich der Attraktion »Fjord-Rafting«. Das ergaben die Ermittlungen der Polizei. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Kein Fremdverschulden

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat die Ermittlungen nun drei Monate nach dem Brand eingestellt und geht von keinem Fremdverschulden aus. Es gebe kein Hinweis auf Brandstiftung. Ebenso wie auf auf die Sorgfaltspflichtverletzung der Einrichtung, teilt die Staatsanwaltschaft weiter mit.

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Laut Polizei zählte der Park an dem Tag 25.000 Gäste. Sieben Feuerwehrangehörige wurden bei dem Einsatz leicht verletzt – unter anderem durch Rauchgasvergiftungen. Durch den Brand wurden unter anderem die "Kaffeetassen" beschädigt. Diese sind seit Juni wieder in Betrieb. Die bei vielen Besuchern beliebte Bahn "Piraten in Batavia" wurde allerdings komplett zerstört. 
 

Hintergrund

Der größte Freizeitpark Deutschlands

Der Europa-Park ist Deutschlands größter Freizeitpark und rechnet in diesem Jahr nach eigener Auskunft mit mehr als 5,6 Millionen Besuchern, ähnlich wie im Vorjahr. Er war 1975 eröffnet worden. Der 95 Hektar große Park zählt mehr als 100 Attraktionen und Shows.

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