Linker erneuert Befürchtungen

Ortenau-Klinikum geht gegen Kreisrat Preuschoff vor

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05. Dezember 2018
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Monitore zur Überwachung der Vitalfunktionen in einem Operationssaal. ©dpa

Die Auseinandersetzung zwischen dem Linken-Kreisrat Fritz Preuschoff und dem Ortenau-Klinikum um die Gefahr von Keimen im OP geht in die nächste Runde. Der Klinikverbund will rechtliche Schritte einleiten. 

Linken-Kreisrat Fritz Preuschoff hat seine Befürchtungen bekräftigt, dass es im OP des Offenburger Standorts Ebertplatz des Ortenau-Klinikums zu einer Keimbelastung kommen könnte. »Meine Einschätzung, dass möglicherweise Keime in den OP eindringen könnten, ergibt sich aus der Tatsache, dass jederzeit die Druckverhältnisse zusammenbrechen könnten.« Er beruft sich dabei auf die Vorlage für die Sitzung des Kreistags am 18. Dezember. Es bestehe ein Ausfallrisiko für die Vakuumanlage, heiße es dort.  

Kein Keimproblem

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Kliniksprecher Christian Eggersglüß, betont, dass sich dadurch nichts am Sachverhalt geändert habe. Das Klinikum habe kein Keimproblem. Die Frage unserer Zeitung, ob ein Ausfall der Vakuumanlage droht, und welche Konsequenzen das hätte, ließ er allerdings unbeantwortet. 

Für Preuschoff könnten seine Aussagen rechtliche Konsequenzen haben. »Da dem Ortenau-Klinikum durch die Falschaussagen von Herrn Preuschoff möglicherweise ein erheblicher Schaden droht, wird das Klinikum Rechtsmittel unter anderem wegen Rufschädigung und Verleumdung einlegen«, kündigte Eggersglüß an. Die Linken betonen derweil, hinter Preuschoff zu stehen. 

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