Vorgabe vom Rechnungshof

Ortenaukreis erhöht Gebühren für seine Flüchtlingsheime

Autor: 
red/js
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14. Dezember 2018

Flüchtlingsunterkunft in Achern. ©Andreas Cibis

Flüchtlinge und Spätaussiedler müssen künftig höhere Gebühren für ihre Unterbringung in den Heimen des Landkreises bezahlen. Nötig machen das höhere Kosten und eine Vorgabe des Landesrechnungshofes. 

Das Landratsamt des Ortenaukreises erhöht nach eigenen Angaben die Wohnheimgebühren für Flüchtlinge und Spätaussiedler. Das betreffe Menschen, die in kreiseigenen Unterkünften wohnen, aber ein eigenes Einkommen haben oder nicht mehr unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen. 

Gestiegene Kosten

Die in den vergangenen Jahren stark angestiegenen Kosten für Miete, Pachten, Nebenkosten sowie die Möblierung, die Ausstattung und die Wartung der Gemeinschaftsunterkünfte machen die Anpassung der Gebühren erforderlich«, erklärt Alexandra Roth, Leiterin des Migrationsamts. »Angesichts dieser enthaltenen Leistungen kann der Beitrag nicht mit der Miete für eine Wohnung verglichen werden«, so Roth. Hintergrund der Anhebung sei, dass die Wohnheimgebühren nach Auffassung des Landesrechnungshofs kostendeckend sein sollten.

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Nach der neuen Gebührenordnung muss eine alleinstehende Person beispielsweise 386 Euro für die monatliche Unterbringung in einer vorläufigen Unterkunft entrichten, heißt es weiter. Im Vergleich dazu kommen beispielsweise auf eine Bedarfsgemeinschaft bestehend aus zwei Personen, Kosten in Höhe von 468 Euro zu, eine vierköpfige Familie muss mit 650 Euro rechnen.

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