Großeinsatz in Offenburger und Schramberger Schulen

Nach Drohungen an zwei Gymnasien: Polizei gibt Entwarnung

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Yvonne Stolz/Matthias Jundt/Sandra Barth/Marc Mudrak/dpa
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28. November 2017
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(Bild 1/3) ©Ferdinand Vögele

In Offenburg und Schramberg ist es am Dienstag zu Großeinsätzen der Polizei gekommen. Die Polizei gab in Offenburg um 10.30 Uhr und wenige Stunden später auch in Schramberg eine Entwarnung. Vorausgegangen war laut den Beamten jeweils eine anonyme Drohung per E-Mail. Gefahr für Anwohner, Schüler und Lehrer habe in Offenburg nicht bestanden.

Mehrere Streifenwagen der Polizei sind am Dienstag zu einem Einsatz am Offenburger Schillergymnasium gerufen worden. Wie es seitens der Polizei hieß, war dem Einsatz eine anonyme Drohung vorausgegangen. Um 10.30 Uhr gab die Schule über eine Lautsprecherdurchsage Entwarnung. 

Die Beamten überprüfen das Schreiben derzeit auf seinen Wahrheitsgehalt. Nach momentanem Stand geht die Polizei davon aus, dass keine Gefahr für Anwohner oder Schüler bestand. Der Bereich rund um die Schule wurde laut Polizei bis zum Abschluss der Recherchen abgesichert.

 

 

Der Unterricht wurde nach Angaben der Polizei vor Ort zu keiner Zeit unterbrochen. Nur in den Pausen durften die Schüler aus Sicherheitsgründen laut Polizeiangaben nicht auf den Schulhof.

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Einsatz auch in Schramberg

Parallel lief auch in Schramberg an einer Schule ein Polizeieinsatz, dort gaben die Beamten einige Stunden später ebenfalls eine Entwarnung. Wie die Polizei Tuttlingen und die Staatsanwaltschaft Rottweil in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgaben, ging dem Einsatz eine Amokdrohung per E-Mail gegen das Gymnasium vor Ort voraus. Der Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften sei vorsorglich angesetzt worden.

Lehrer und Schüler hatten sich vorsorglich in den Klassenzimmern eingeschlossen. Sie wurden nach Angaben der Polizei anschließend zu einer anderen Örtlichkeit gebracht, während das gesamte Gebäude von Spezialkräften durchsucht wurde. Die Schüler werden bis zur Abholung durch die Eltern nach wie vor betreut, heißt es.

Krankenhaus in Winnenden bedroht

Die Polizei untersuchte zudem die Drohung gegen ein Krankenhaus in Winnenden (Rems-Murr-Kreis). Per E-Mail sei am Morgen mit einem gefährlichen Gegenstand gedroht worden, teilte die Polizei in Aalen mit. Bei einer Durchsuchung wurde aber nichts gefunden. Die Ermittlungen hätten keinen ernsthaften Hintergrund ergeben. Während des Einsatzes gab es einen Fehlalarm der Brandmeldeanlage, so dass auch noch die Feuerwehr anrückte.

Die Ermittler untersuchten zunächst noch, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht.

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