Thema »Obst und Gemüse«

Rad- und Genuss-Tour führt durch die südliche Ortenau

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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18. September 2018
Der Bürgermeister von Kappel-Grafenhausen, Jochen Paleit (von links), stellt mit Bürgermeister Bruno Metz (Ettenheim), Eurodistrikt-Präsident Frank Scherer (Ortenaukreis), Bürgermeisterin Laurence Muller-Bronn (Gerstheim), Jean-Marc Willer (Gemeindeverbund Canton d’Erstein), Bürgermeister Eric Klethi (Boofzheim) und Bürgermeister Jean-Paul Roth (Rhinau) die Strecke der Rad- und Genuss-Tour vor.

Der Bürgermeister von Kappel-Grafenhausen, Jochen Paleit (von links), stellt mit Bürgermeister Bruno Metz (Ettenheim), Eurodistrikt-Präsident Frank Scherer (Ortenaukreis), Bürgermeisterin Laurence Muller-Bronn (Gerstheim), Jean-Marc Willer (Gemeindeverbund Canton d’Erstein), Bürgermeister Eric Klethi (Boofzheim) und Bürgermeister Jean-Paul Roth (Rhinau) die Strecke der Rad- und Genuss-Tour vor. ©Wolfgang Schätzle

Die Rad- und Genuss-Tour kommt in den Süden des Eurodistrikts. Am 30. September gehen die Radler auf Entdeckungsreise durch das Grand Ried und die südliche Ortenau.

Nun bekommt auch der Süden des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau seine Möglichkeit, sich mit all seiner Vielzahl zu präsentieren. Am 30. September findet die diesjährige Rad- und Genuss-Tour – Vélo Gourmand – in gemeinsamer Organisation des Eurodistrikts, des Gemeindeverbands Canton d’Erstein, des Office de Tourisme Grand Ried und der Stadt Ettenheim statt. Nach der Strecke Straßburg-Oberkirch im vergangenen Jahr, bietet die grenzüberschreitende Radtour nun eine Entdeckungsreise durch das Grand Ried und die südliche Ortenau – mit neuem Konzept. 

»Wir haben eine starke Achse zwischen Straßburg, Kehl und Offenburg. Das ist gut so, hat sich bewährt und wird auch nicht vernachlässigt.« Aber natürlich müsse der Eurodistrikt noch mehr in der Fläche präsent sein, so Frank Scherer, Präsident des Eurodistrikts und zugleich Landrat des Ortenaukreises, am Donnerstag bei der Vorstellung der Rad- und Genuss-Tour 2018 im Tourismusbüro in Rhinau. 

Viele Regionalprodukte

Mit diesem Projekt, das grenzüberschreitende Begegnungen schafft, könne man die Leute nun auf eine Reise durch den südlichen Teil des Eurodistrikts mitnehmen. »Wenn man sich begegnen kann und auch noch genießen kann, ist das besonders gut. Dabei auch noch umweltfreundlich und in einer wunderschönen Gebietskulisse«, so Scherer. Ein weiterer positiver Effekt des Projekts sei die Präsentation von Regionalprodukten.

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Auch Laurence Muller-Bronn, Vizepräsidentin des Gemeindeverbunds Canton d’Erstein und zugleich Präsidentin von Grand Ried sah es ähnlich. Alle würden natürlich hoffen, dass das Wetter mitspielt. »Wir hoffen, dass der wunderschöne Sommer bis zum 30. September hält«, so die Bürgermeisterin von Gerstheim. Große Freude bereitete Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz, dass sich die Stadt im Rahmen des Projekts präsentieren darf, wie er sagte. Schließlich verbinde Ettenheim und Straßburg eine gemeinsame Geschichte. 

Der thematische Schwerpunkt in diesem Jahr ist »Obst und Gemüse« aus dem heimischen Anbau. Die Strecke umfasst beidseits des Rheins Rundschleifen von 15 bis 25 Kilometern Länge. Die Teilnehmer werden diese über Rad- und Landwirtschaftswege durch Herbsheim, Rossfeld, Witternheim, Neunkirch, Friesenheim, Rhinau und Boofzheim im Grand Ried sowie Ettenheim und Kappel-Grafenhausen in der Ortenau führen. 

Neun Genuss-Stopps

Unterstützt wird die Tour vom Radsportverein Vélo Rhinau Evasion und der deutsch-französischen Fahrradstreife. Selbst an Fahrradreperaturstände ist gedacht: Diese wird es in Boozheim, Herbsheim, Friesenheim und Ettenheim geben. Insgesamt gibt es neun Genuss-Stopps, die Gastronomie und Kultur der Region widerspiegeln sollen. 

Los geht es um 10 Uhr in Herbsheim mit einer offiziellen Einweihung der Tour. Den Abschlusscocktail gibt es zwischen 16.30 und 17 Uhr in Kappel-Grafenhausen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Info

Streckeninfos

Der grenzüberschreitende Rundweg der Radtour führt über eine 50 Kilometer lange Strecke. Nach Angaben des Eurodistrikts sind Zu- und Ausstieg aus der Strecke im jeweils individuellen Rhythmus zwischen 10 und 17 Uhr in allen teilnehmenden Gemeinden möglich. Die Querung über den Rhein erfolgt über die Fähre in Rhinau. Informationsstände geben vor Ort Streckenplan und andere Materialien für den Tag aus, heißt es. Ankunft und Rückfahrt erfolgen individuell.

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