Ortenau

Selbsthilfe in Kooperation mit »Prohoga«

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Redaktion
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25. Oktober 2006
Hohberg-Niederschopfheim (red/tom). In der Ortenau gibt es ungefähr 1600 gastronomische Betriebe, von denen nur ein kleiner Bruchteil für die von Milchzuckerunverträglichkeit betroffene Personengruppe laktosefreies Essen anbietet. Das teilte die Selbsthilfegruppe »Laktose-Intoleranz/Milchzuckerunverträglichkeit« mit. Deshalb veranstalteten Ricarda und Marianne Bönisch von der Selbsthilfegruppe nach eigenen Angaben ein Kooperationsseminar in Niederschopfheim bei der »Prohoga« (Fachzentrum für Hotel- & Gastgewerbe sowie Großverbraucher). Daran nahmen Meisterköche ebenso wie Diätassistenten, Hoteliers und Gastwirte teil. Die Dozenten klärten 13 Teilnehmer auf, dass das Kochen und Backen für die Betroffenen zu Hause relativ wenig Probleme darstellt, weil es bereits mehrere Lebensmittelhersteller gibt, die ein Sortiment von laktosefreien Produkten anbieten. Hingegen finden sich laktosefreie Gerichte jedoch kaum auf den Speisekarten in Restaurants und Gaststätten. Völlegefühl und Schmerz Josef Vogt, Messe-Chefkoch und Studienrat von der Hotelfachschule Villingen-Schwenningen erläuterte, dass jeder siebte Gast nach dem Essen über Völlegefühl und starke Bauchschmerzen klage. Wer als Gastronom künftig laktosefreie Speise anbietet, sollte sich bewusst sein, dass er Gerichte zubereitet wie in alten Zeiten, also ohne Fertigprodukte wie Würzmischungen. Brühen und Soßen sollten aus frischen Zutaten hergestellt werden. Ebenso empfahl Vogt, Teige ohne laktosehaltige Milch herzustellen. Ernährungswissenschaftlerin Simone Haftendorn erwähnte, dass durch das breite Sortiment der laktosefreien Produkte bei Gastronomen keine Unsicherheit mehr beim Zubereiten der laktosefreien Speisen aufkommen müsse. Geplant sei weiter eine Aufklärungskampagne in der Ortenauer Gastronomie. Außerdem veranstaltet die Selbsthilfegruppe am Mittwoch, 15. November, ein Forum in der Offenburger St. Josefsklinik, zu dem Ärzte aus der Ortenau eingeladen wurden.
Hohberg-Niederschopfheim (red/tom). In der Ortenau gibt es ungefähr 1600 gastronomische Betriebe, von denen nur ein kleiner Bruchteil für die von Milchzuckerunverträglichkeit betroffene Personengruppe laktosefreies Essen anbietet. Das teilte die Selbsthilfegruppe »Laktose-Intoleranz/Milchzuckerunverträglichkeit« mit. Deshalb veranstalteten Ricarda und Marianne Bönisch von der Selbsthilfegruppe nach eigenen Angaben ein Kooperationsseminar in Niederschopfheim bei der »Prohoga« (Fachzentrum für Hotel- & Gastgewerbe sowie Großverbraucher). Daran nahmen Meisterköche ebenso wie Diätassistenten, Hoteliers und Gastwirte teil. Die Dozenten klärten 13 Teilnehmer auf, dass das Kochen und Backen für die Betroffenen zu Hause relativ wenig Probleme darstellt, weil es bereits mehrere Lebensmittelhersteller gibt, die ein Sortiment von laktosefreien Produkten anbieten. Hingegen finden sich laktosefreie Gerichte jedoch kaum auf den Speisekarten in Restaurants und Gaststätten. Völlegefühl und Schmerz Josef Vogt, Messe-Chefkoch und Studienrat von der Hotelfachschule Villingen-Schwenningen erläuterte, dass jeder siebte Gast nach dem Essen über Völlegefühl und starke Bauchschmerzen klage. Wer als Gastronom künftig laktosefreie Speise anbietet, sollte sich bewusst sein, dass er Gerichte zubereitet wie in alten Zeiten, also ohne Fertigprodukte wie Würzmischungen. Brühen und Soßen sollten aus frischen Zutaten hergestellt werden. Ebenso empfahl Vogt, Teige ohne laktosehaltige Milch herzustellen. Ernährungswissenschaftlerin Simone Haftendorn erwähnte, dass durch das breite Sortiment der laktosefreien Produkte bei Gastronomen keine Unsicherheit mehr beim Zubereiten der laktosefreien Speisen aufkommen müsse. Geplant sei weiter eine Aufklärungskampagne in der Ortenauer Gastronomie. Außerdem veranstaltet die Selbsthilfegruppe am Mittwoch, 15. November, ein Forum in der Offenburger St. Josefsklinik, zu dem Ärzte aus der Ortenau eingeladen wurden.

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