Polizeipräsidium Offenburg

Sicherheitstag: Großkontrollen und Präventionstipps bis Samstagfrüh

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17. September 2021
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Wie schon im September 2020 beim zweiten Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Offenburg (Das Bild zeigt Kontrollen an der L98), finden auch dieses Jahr bei der Veranstaltung Großkontrollen in der Ortenau statt.

Wie schon im September 2020 beim zweiten Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Offenburg (Das Bild zeigt Kontrollen an der L98), finden auch dieses Jahr bei der Veranstaltung Großkontrollen in der Ortenau statt. ©Iris Rothe

Von Freitagmorgen um 6 Uhr bis Samstagfrüh um 2 Uhr sind 400 Kräfte der Polizei im Einsatz, um für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen. Der dritte Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Offenburg bringt Großkontrollen auch in der Ortenau mit sich.

Die Polizei zeigt am Freitag und frühen Samstagmorgen mit Kontrollen und Präventionsveranstaltungen Präsenz im gesamten Gebiet des Polizeipräsidiums Offenburg – also vom Murgtal im Norden bis in den Raum Lahr im Süden. „Etwa 400 Polizisten sind dabei im Einsatz, dabei geht es auch um das subjektive Sicherheitsgefühl. Die Menschen sehen, das wir aktiv sind, unseren Aufgaben nachkommen“, sagte Polizeipräsident Reinhard Renter am Freitagmorgen über den dritten Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Offenburg. Damit trage die Polizei zur Lebensqualität in der Region bei.

Proaktive Kriminalitätsbekämpfung

Von Freitag, sechs Uhr, bis Samstagfrüh um zwei Uhr, fanden „Großkontrollen unterschiedlichster Art“ statt, kündigte Renter am Freitagmorgen an. Das Ziel dabei: „Die Kriminalitätsbekämfpung proaktiv angehen, im Grenzbereich zu Frankreich, aber auch im gesamten Bereich des Präsidiums“, so Renter.

Für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum will die Polizei mit sogenannten ganzheitlichen Kontrollen sorgen. Damit ist gemeint, dass sowohl die Fahrzeuge auf Mängel überprüft werden, als auch die Fahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit. „Parallel veranstalten wir Präventionsmaßnahmen, insbesondere in Baden-Baden. Dabei geben wir Interessierten Hinweise, wie auf bestimmte Situationen reagiert werden muss“, so Renter.

Auch französische Gendarmerie im Esinatz

Die Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg wurden beim Sicherheitstag laut Renter von Einsatzkräften der Bundespolizei, im technischen Bereich durch das THW, die französische Gendarmerie und Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz (Hauptsitz in Göppingen) unterstützt.

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Der Sicherheitstag fand nach 2019 und 2020 zum dritten Mal statt. Vergangenes Jahr wurden bei den Großkontrollen deutlich weniger Straftaten aufgedeckt, als beim Sicherheitstag im Vorjahr. Das lang an der Corona-Pandemie, wegen der weniger Menschen als sonst auf den Straßen unterwegs waren, führte Kriminalkommissar Florian Reich aus, der den Sicherheitstag organisiert hat. „Im November 2019 und September 2020 hatten wir jeweils knapp 500 Beamte im Einsatz.“ 2019 wurden 3000 Personenkontrollen durchgeführt und 1750 Fahrzeuge inspiziert, dabei wurden 99 Strafverfahren und 116 Ordnungwidrigkeitsverfahren eingeleitet, so Reich.

Mehrere Kilogramm Drogen sichergestellt

Vergangenes Jahr dagegen wurden laut Reich nur 2000 Menschen und 800 Fahrzeuge kontrolliert, was zu 88 Straf- und 254 Ordnungswidrigkeitsverfahren führte. Als Besonderheiten hob Reich hervor, dass 2019 Fernreisebusse wegen technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen wurden und 2020 mehrere Kilogramm Drogen sichergestellt wurden.

Wie sich die Kriminalität im Präsidiumsbereich langfristig entwickelt, lasse sich wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht abschätzen. So sind etwa die Wohnungseinbrüche stark gesunken, was aber daran liege, dass in den Lockdowns mehr Menschen als üblich zu Hause waren, sagte Renter. Außerdem seien viele Einrichtungen geschlossen gewesen.

Neue Corona-Verordnung

Der Polizeipräsident verwies zudem darauf, dass mit der seit Donnerstag gültigen neuen Corona-Verordnung in Baden-Württemberg eine neue Situation entstehen könnte, wenn eine der Warnstufen in Kraft tritt. „Es gibt Tendenzen, dass das Ende des Monats oder Anfang Oktober der Fall sein wird“, so Renter.

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