Tipps vom BUND

So erkennt man ein gutes Osterei und färbt ökologisch

Autor: 
red/ba
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20. April 2019

Ökologisch gefärbte Eier. ©BUND

Eier spielen an Ostern traditionell eine Hauptrolle – aber wie wurden sie erzeugt? Die Nummer auf dem Ei gibt den entscheidenen Hinweis. Für Verbraucher ist das gar nicht schwer zu erkennen. Und auch das Eierfärben geht ganz ohne Chemie.

Je höher die Zahl, desto niedriger der Standard – das ist der einfache Tipp des BUND für ein »ökologisches Osterfest«, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dafür müssen Verbraucher lediglich auf das Ei in der Packung schauen. Dort ist ein Code aufgedruckt, der zunächst kryptisch erscheinen mag, aber einfach zu entschlüsseln ist.

Auf die Huhn-Haltung achten

Am Anfang steht immer eine Ziffer. Sie gibt an, wo die Tiere gehalten wurden. Nur mit der Ziffer "0" gestempelte Bio-Eier garantieren den meisten Platz und Auslauf für die Tiere. Während die Ziffer "1" Freilandhaltung ausweist, leben die Hühner bei "2" ("Bodenhaltung") schon sehr beengt und ohne Auslauf. Bei "3" leben 13 Tiere auf einem Quadratmeter.

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Der BUND empfiehl, Bio-Eier zu kaufen und selbst zu färben oder weiterzuverarbeiten. Denn auf vielen Ostereier-Packungen mit gefärbten Eiern fehlt die Kennzeichnung ganz. Diese stammen in der Regel von Hühnern aus Käfighaltung. In Deutschland werden noch immer 11 Prozent der Legehennen in solchen Drahtkäfigen gehalten, teilt der BUND mit. In verarbeitenden Produkten, die ebenfalls nicht gekennzeichnet werden müssen, ist der Anteil von Käfigeiern noch höher: Aufgrund von EU-Importen stammen unabhängigen Schätzungen zufolge etwa die Hälfte von Käfighennen.

Natürlich färben

Wer zum Eierfärben rein pflanzliche Farben benutzt, kann laut BUND sicher sein, dass diese keine umwelt­schädlichen Chemikalien enthalten. Blaue Farbe kann aus getrockneten Heidelbeeren oder Holunderbeeren gewonnen werden. Birkenblätter, Kurkuma oder Johanniskraut färben die Eier gelb, Spinat, Petersilie, Gras oder Brennnesseln grün. Für eine braune Färbung die Eier längere Zeit in einem Zwiebelschalensud legen oder in Kaffee oder Schwarztee kochen. Rotkohl sorgt für eine violette Färbung. Gebrauchsfertige Naturfarben gibt es aber auch in Bioläden oder Apotheken.

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