An zwei Vereine

Spende des Rotary-Clubs Offenburg wurde übergeben

Autor: 
Jürgen Rohn
Lesezeit 2 Minuten
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17. Juni 2020

Kornel Bruder, der Präsident des Rotary-Clubs Offenburg (Zweiter von rechts), übergab die Spenden an (von links) Marion Mechler, Edith Schreiner und Reinhold Horsch. ©Stephan Hund

Der Rotary-Club Offenburg spendet insgesamt 16.000 Euro. Der Verein „Ärzte für Afrika“ erhält davon 12.000 Euro, der Ortenauer Kinderschutzbund 4.000 Euro.

Der Rotary-Club Offenburg unterstützt den Verein „Ärzte für Afrika“ mit 12 000 Euro und den Ortenauer Kinderschutzbund mit 4000 Euro. Die Spenden wurden jetzt vom Präsidenten Kornel Bruder (Oppenau) an Reinhold Horsch und Edith Schreiner sowie Marion Mechler übergeben.

Die gespendeten 16000 Euro sind der Erlös der Jahresspenden des Rotary-Clubs. Kornel Bruder entschied sich unter anderem auch deshalb für die beiden Einrichtungen, weil Mitglieder des Clubs – Edith Schreiner für den Kinderschutzbund und Reinhold Horsch als Vorsitzender des Vereins „Ärzte für Afrika“ – mit großer Sicherheit garantieren, dass jeder Cent der Spende auch bei den Begünstigten ankommt.

Von Projekt beeindruckt 

Im vergangenen Jahr hatte Marion Mechler im Rotary-Club das Kinderschutzbund-Projekt „Kukki“ vorgestellt, bei dem es darum geht, Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren, die sich in besonderen Lebenssituationen befinden, in kleinen Gruppen und in angenehmer Atmosphäre zur Kreativität anzuleiten. Dafür wird eigens eine erfahrene Sozialpädagogin beschäftigt. Die Rotarier waren so beeindruckt von dem Projekt, dass sie sich entschlossen, sich an der Finanzierung zu beteiligen.
Reinhold Horsch, der frühere Chefarzt der Urologie am Klinikum Offenburg, ist Vorsitzender des Vereins „Ärzte für Afrika“, der in Ghana sechs Hospitäler betreibt. Horsch selbst reist immer wieder auf eigene Kosten nach Ghana, um einige Wochen lang zu operieren und afrikanisches Personal zu schulen. Zuletzt war Horsch im März in Ghana, und erreichte gerade noch den letzten Flug nach Europa, ehe alle Flugverbindungen eingestellt wurden.

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Dringend nötige Geräte

Wegen der Corona-Pandemie, die sich auch in Ghana ausbreitet, sind im Juni und Juli keine Einsätze europäischer Ärzte möglich. Danach aber wollen Horsch und seine Kollegen wieder nach Afrika fliegen. Reinhold Horsch war es auch, der sich darum bemüht hat, für das Hospital in Dzodze (Ghana) eine Waschmaschine für Krankenhauswäsche und Zubehör zu beschaffen. Mit den 12000 Euro vom Rotary-Club kann dieses dringend nötige Gerät nun gekauft werden.

Online-Meetings

Präsident Kornel Bruder freute sich bei der Übergabe, mit den Spenden das einzigartige persönliche Engagement von Club-Mitgliedern unterstützen zu können. Auch das Leben im Rotary-Club ist derzeit von der Pandemie beeinträchtigt. Persönliche Meetings sind vorerst nicht möglich. Stattdessen trifft man sich virtuell bei Online-Meetings, um sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren.
 

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