25.000 Euro Schaden

Stau auf A5 bei Lahr nach Unfall mit mehreren Beteiligten

Autor: 
red/tn
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13. November 2017

©Symbolbild - Ulrich Marx

Auf der A5 hat sich am Montagmorgen bei Lahr ein Unfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen ereignet. Durch anhaltende Räumung der Unfallstelle ist es zu einem längeren Stau gekommen. Gegen einen Klein-Lastwagen-Fahrer wird nun ermittelt.

Auf der A5 kam es am Montagmorgen gegen 7:30 Uhr in Richtung Karlsruhe zu einem Unfall mit mehreren Beteiligten, bei dem auch eine 31-Jährige leicht verletzt wurde.

Auf Höhe der Anschlussstelle Lahr staute sich der Verkehr auf der rechten Spur, was zur Folge hatte, dass der 33 Jahre alte Fahrer eines Renault-Transporters und der 61-jährige Fahrer eines Fiat Ducato dem Polizeibericht zufolge stark abbremsen mussten. Ein ihnen nachfolgender 20-jähriger VW Golf-Fahrer musste beim Erkennen der Situation eine Vollbremsung einleiten.

Ausweichen endet mit Zusammenstoß

Da er erkannte, dass ihm das Abbremsen bis zum Stillstand hinter diesen Fahrzeugen nicht reichen wird, wich der junge Mann auf den linken Fahrstreifen aus. Hier kollidierte er jedoch mit dem Renault Megane einer heranfahrenden 31-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der Golf des jungen Mannes gegen die Fahrzeuge des 33- und des 61-Jährigen geschleudert.

Durch den Zusammenstoß entstand an dem Golf und dem Megane jeweils Totalschaden. Beide Fahrzeuge wurden im Anschluss abgeschleppt. An den vier Vehikeln entstand laut Polizei ein Schaden von insgesamt circa 25.000 Euro. Durch den Unfall war die linke Fahrspur in Richtung Karlsruhe bis zur Räumung der Unfallstelle blockiert, was einen Stau von etwa sechs Kilometern Länge zur Folge hatte.

War Klein-Lastwagen-Fahrer schuld? 

Die Polizei teilt mit, dass gegen einen noch unbekannten Fahrer eines weißen Klein-Lastwagens mit FR-Kennzeichen ebenfalls Ermittlungen geführt werden. Dieser soll auf der rechten Spur auf Höhe der zur Zeit gesperrten Anschlussstelle Lahr angehalten und sich im Anschluss einen Weg zwischen den Absperrbaken hindurch gesucht haben, um die Autobahn zu verlassen. Dies habe zum starken Abbremsen des zuvor fließenden Verkehrs und möglicherweise auch zum Unfall der vier Fahrzeuge geführt, vermutet die Polizei.

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