Ortenau

Umweltschützer wollen einen kostenlosen Reparaturservice

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17. Juli 2014

Wer köten kann oder anderweitig handwerklich geschickt ist, wird von Umweltschützern für einen kostenfreien Reparaturservice gesucht. ©Archivfoto Mittelbadische Presse

Offenburg (red/tom). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Umweltzentrum Ortenau, will mit Interessierten ein Repair-Café in Offenburg eröffnen. Nach dem Motto: »Zusammen reparieren statt alleine wegwerfen!« ist ein Repair-Café ein Ort, an den jeder kommen kann, um mit anderen etwas zu reparieren oder reparieren zu lassen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Viele kennen das: Der Toaster oder Föhn gibt plötzlich seinen Geist auf oder bei der geliebten Holzeisenbahn bricht ein Teil ab. Das Elektrogeschäft rät zum Kauf eines neuen Geräts, da es kaum teurer ist als Kostenvoranschlag und Reparatur des alten Geräts. Also landet vieles auf dem Müll oder dem Dachboden und wird durch Neues ersetzt, obwohl oftmals nur eine Kleinigkeit defekt ist.
Kostenlose Hilfe
Hier will das Repair-Café Abhilfe schaffen. Ehrenamtliche helfen den Besitzern von defekten Geräten bei der Reparatur. Diese ist kostenlos, Garantie gibt es nicht. Eine kleine Spende ist willkommen. Das Ganze findet bei Kaffee und Kuchen statt. Das Repair-Café leistet damit einen Beitrag zur Vermeidung von Müll und von unnötiger Verschwendung unserer begrenzten Ressourcen.
Damit das Repair-Café erfolgreich wird, suchen die Organisierenden noch Helfer. Wer mit Lötkolben, Schraubenzieher, Nähmaschine, Leim usw. umgehen kann und sich eine Mitarbeit bei solchen Treffen vorstellen könnte, wird gebeten, sich im Umweltzentrum zu melden. Angedacht ist, dass die Treffen einmal im Monat oder alle zwei Monate stattfinden. Die Teilnahme an den Treffen ist nicht verpflichtend. Je mehr mitmachen, desto mehr kann repariert werden.
Wer seine Kenntnisse einbringen möchte oder Fragen hat, kann sich beim BUND-Umweltzentrum Ortenau unter BUND.Umweltzentrum-Ortenau@web.de oder bei Günter Schulz, • 07 81 / 3 57 72, oder per E-Mail bei Anne Christoph (anne.christoph@t-online.de)  melden.

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