Zweites Plädoyer im Fall um Bluttat von Honau

Verteidiger plädiert für zwei Jahre auf Bewährung

Volker Franck
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02. April 2014

©Ulrich Marx

Heute gab es das zweite Plädoyer im Fall um die Bluttat von Honau. Die Verteidigung des 20-jährigen Angeklagten hat heute am Offenburger Landgericht den Mordvorwurf der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen und sprach von Tötung auf Verlangen. Als Strafmaß seien daher zwei Jahre auf Bewährung angemessen. Die Staatsanwaltschaft forderte hingegen 13 Jahre Jugendhaft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Für die Verurteilung wegen Mordes plädierten heute auch die Nebenkläger. Der Angeklagte hatte seither ausgesagt, das Opfer wegen misslungener Drogengeschäfte auf dessen Verlangen hin erschossen zu haben. Morgen ist Urteilsverkündung.

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