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Vision von "Kältepapst" Peter Huber lebt in Musikvideo weiter

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 3 Minuten
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21. November 2019

Ein Ausschnitt aus dem Musikvideo. ©Huber Kältemaschinenbau

Peter Huber – Firmengründer, Pionier und Revoluzzer in der Kältetechnik, von der Fachpresse gar als »Kältepapst« tituliert, hat sich in seiner ganz eigenen Art und Weise mit der Kältetechnik beschäftigt. Die Technik des Unternehmensgründers findet man weltweit – sogar im All. Ein Musikvideo soll die Visionen des verstorbenen Firmengründers Peter Huber in Erinnerung halten.

Wenn bei Huber Kältemaschinenbau 9 Uhr ist, steht alles still. Kaffeepause. Die Familie trifft sich im obersten Stock der Tangofabrik: Daniel Huber, Joe Huber, Beatrice Geiler und Bärbel Huber.

Huber-Quartett: Jeder hat seine Nische gefunden

Generationenwechsel in Familienunternehmen können Sollbruchstellen haben. Beim Huber-Quartett hat jeder seine Nische gefunden: Daniel Huber ist Vorstandsvorsitzender und für Marketing und Vertrieb zuständig. Joe Huber, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, ist als Meister und Techniker im Kältehandwerk für Produktion, Entwicklung und Produkt­ioninovationen verantwortlich.

Beatrice Geiler hat eine kaufmännische Ausbildung und agiert als Finanzdirektorin. Bärbel Huber, die jüngste der Geschwister, ist gelernte Europasekretärin und kümmert sich um Auftragsabwicklung, Versand und Export. Nur einer fehlt seit letztem Jahr: Im Juni verstarb Gründer Peter Huber mit 77 Jahren. Seine Firmenphilosophie lebt weiter.

Und das zeigt Huber Kältemaschinenbau nun in einem Musikvideo "#22tango" mit Claudio Esposito und der Sängerin Sarid Küßner. Der Offenburger Rapper, Songwriter und Musikproduzent hat sich eigens für dieses Projekt mit der Firmenphilosophie des Unternehmens vertraut gemacht und seine Gedanken und Erfahrungen in das Musikvideo gepackt.

Das Musikstück ist eine Hommage an Peter Huber und seine Vision vom Tango. Dabei steht der Begriff Tango nicht nur für die Firmenphilosphie, sondern ist auch der Produktname für die weltweit erfolgreichen Temperiersysteme aus der Tangofabrik.

 

Claudio Esposito und Daniel Huber haben Spaß beim Videodreh.

 

Generationenwechsel – aber Vision bleibt

Sie heißen Ministat, Unistat oder Tango und sind Garanten für den Erfolg eines Unternehmens, das sich aus einer kleinen Garagenwerkstatt zu einem der führenden Technologieunternehmen für hochgenaue Temperierlösungen entwickelt hat: Unternehmensgründer Peter Huber besaß den Ehrgeiz, in schon belegten Marktsegmenten Fuß zu fassen und dort bessere Produkte als der Wettbewerb zu platzieren. Dieser hohe Anspruch prägt die Firma bis heute. 

 

Erinnerung aus vergangenen Tagen: Daniel Huber und sein Vater Peter Huber im Jahr 2008.


Wo pharmazeutische oder biologische Wirkstoffe entwickelt und produziert werden, wo Bauteile für die Automobilindustrie getestet oder Hochleistungsteleskope in Sternwarten temperiert werden, an der Marke Huber kommt man kaum vorbei. Temperieren von minus 125 bis plus 425 Grad Celsius sind die Stärken des Unternehmens aus Offenburg-Elgersweier. Nicht grundlos wird mit »der kälteste Punkt der Ortenau« geworben.

Nach und nach haben sich die Familienmitglieder mit ihren Stärken eingebracht und Peter Hubers Erbe angetreten. Auch mit der nächsten Generation soll es nicht anders sein – die Visionen des „Kältepapst“ sollen weitergegeben werden: "Alleine geht's nicht auf, weil es zwei für den Tango braucht."

 

Zur Person

Peter Huber

Peter Huber, Unternehmensgründer, langjähriger Firmenchef und Aufsichtsratsvorsitzender der Peter Huber Kältemaschinenbau AG in Offenburg-Elgersweier, ist am 12. Juni 2018 im Alter von 77 Jahren verstorben. 

Huber wurde am 16. Februar 1941 in Offenburg geboren und arbeitete nach der Ausbildung zum Maschinenschlosser zunächst im elterlichen Elektrobetrieb. Nachdem er 1967 seinen Meister in der Kältetechnik ablegte, gründete Huber ein Jahr später das Unternehmen Peter Huber Kältemaschinenbau.

1986 erhielt Peter Huber für die Entwicklung des Rotostat den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg.  2016 zog er sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück. Das Unternehmen wurde in eine AG umgewandelt, Peter Huber übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat. Heute leiten vier seiner fünf Kinder das Unternehmen als Vorstände.

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