Polizei richtet Hinweise an Feiernde in der Ortenau

Worauf Besucher von Fasnachtsveranstaltungen achten sollten

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red/ins
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24. Januar 2020

In der Fasents-Zeit sollten Veranstaltungsbesucher einige Dinge beachten. ©Walter Holtfoth

In der Fasnachts-Zeit hat die Polizei auch in der Ortenau wieder viel zu tun. Polizeipräsident Reinhard Renter macht in einer Mitteilung deutlich, was in der „fünften Jahreszeit“ geht und was nicht.

Die Fasnacht 2020 steuert langsam ihrem Höhepunkt entgegen. Für die Anhänger des traditionellen Brauchtums stehe die fünfte Jahreszeit mit ihrer Ausgelassenheit hoch im Kurs, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Wenn in knapp vier Wochen die Weiberfasnacht am "Schmutzigen Dunschtig" steigt, startet die heiße Phase für die Narren. Das ist Anlass für die Polizei, den einen oder anderen Hinweis an die Feiernden zu richten.

„Auch an den Fastnachtstagen setzen wir uns für die Sicherheit unserer Bürger ein, damit sie fröhlich und stimmungsvoll das Narrentreiben auf den Straßen genießen können“, wird Polizeipräsident Reinhard Renter in der Mitteilung zitiert. Autofahren sei zu dieser Zeit meist keine gute Idee. Die Straßen seien häufig überfüllt und es herrsche Parkplatznot. Wer ohne Bedenken mitfeiern möchte, sollte daher die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder einen Fahrdienst organisieren, schreibt die Polizei.

Keine Zugeständnisse

Zum Thema Alkohol im Straßenverkehr habe er eine klare Meinung, so Renter: „Autofahren und Alkoholkonsum passen nicht zusammen. Wir werden gezielte Alkoholkontrollen durchführen und keinerlei Zugeständnisse machen."

Das Konzept der vergangenen Jahre mit verstärkten und gezielten Kontrollen habe sich bewährt. So sollen auch dieses Jahr uniformierte und zivile Streifen unterwegs sein. Besser sei daher, sich zu närrischen Veranstaltungen fahren zu lassen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden und im Vorfeld einen Fahrer zu bestimmen.

Bei den anstehenden Brauchtumsveranstaltungen legt die Polizei zudem ein besonderes Augenmerk auf den öffentlichen Alkoholkonsum insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Durch Kontrollen im Vorfeld sollen Alkohol-Exzessen und Auseinandersetzungen entgegengewirkt werden. Spaß nicht auf Kosten anderer, das sei wichtig.

“Nein heißt Nein“

Die Grenzen anderer zu respektieren gelte vor allem in Bezug auf sexuelle Belästigungen oder gar sexuelle Übergriffe, macht die Polizei weiter deutlich. Dass Frauen und Mädchen bei Veranstaltungen oder im Gedränge unangenehme Erfahrung machen, gehöre zu den dunklen Seiten der Fasnacht. „Wir werden konsequent einschreiten, wenn sich uns in diese Richtung der Anfangsverdacht einer Straftat offenbart“, macht der Polizeipräsident deutlich. 

Auch das Thema Wildpinkeln sei immer wieder ein Ärgernis für Anwohner im Bereich von Fastnachtsveranstaltungen. Wer seine Notdurft außerhalb von Toiletten verrichtet, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Polizei wolle kein Spielverderber sein, so die Mitteilung, „das Polizeipräsidium Offenburg steht aber für eine friedliche Narrenzeit und wird in Zusammenarbeit mit den Behörden sowie den Veranstaltern alles dafür tun, den Feiernden höchstmögliche Sicherheit zu bieten“, heißt es abschließend. 

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