Ettenheim

Zwei Pferde vergiftet – PETA bietet 1000 Euro Belohnung für Hinweise 

red/ltv
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10. Juli 2024
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Symbolbild.

Symbolbild. ©Katalin Ozogány

Nachdem bereits ein zweites Pferd in Ettenheim mutmaßlich vergiftet worden ist, setzt die Tierrechtsorganisation PETA eine Belohnung für Hinweise aus, die zum Auffinden der Täter führen.

Tierquäler gesucht: Am Montag ist ein Pferd in Ettenheim tot aufgefunden worden. Die Halterin entdeckte das Tier auf einer Wiese am Ortsrand. Es handelt sich hierbei bereits um den zweiten Fall, teilt die Polizei mit. Ein weiteres Pferd der Halterin wurde am 13. Mai ebenfalls auf einer Wiese tot aufgefunden. Vermutlich wurden beide Tiere über die Nahrung vergiftet. Ein Tierarzt konnte Giftstoff im Blut der Pferde nachweisen. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht Zeugen. Die Bevölkerung rund um Ettenheim wird aufgefordert, aufmerksam und vorsichtig zu sein.

PETA setzt Belohnung aus

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Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, soll sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Wer auch immer die beiden Pferde über die Nahrung vergiftet hat, muss gefunden werden, bevor weitere Tiere verletzt oder getötet werden“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Um die überregionale Zusammenarbeit zwischen Behörden zu erleichtern, fordert PETA ein behördliches Register für Anschläge auf Pferde und bereits überführte Tierquäler. „Menschen, die Pferde halten, könnten mit einem solchen Schritt zudem über Gefahrenschwerpunkte informiert und gewarnt werden.“

Info

Vorsichtsmaßnahmen – Tipps für Pferdehalter

PETA rät Pferdehaltern zur besonderen Aufmerksamkeit, wenn ein „Pferdehasser“ umgeht. Die Tiere sollten nachts nicht ungeschützt auf der Koppel stehen. Sofern ein Schutz der Tiere nicht möglich ist, sollten die Tiere über die Nacht in einer bestenfalls mit Videokameras ausgestatteten Stallung untergebracht werden. Alle Zugänge sollten gesichert und abgesperrt sein. Zudem sollten Kontrollgänge nach Möglichkeit zu unregelmäßigen Zeiten durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen ist es dabei ratsam, diese mit mindestens zwei Personen auszuführen und Mobiltelefone bei sich zu tragen. Verdächtig erscheinende Personen in der Umgebung sollten unbedingt der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden, ebenso wie Personen, die bereits in der Vergangenheit durch ihr Verhalten aufgefallen sind.

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