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26-Jähriger aus Kinzigtal wegen Volksverhetzung verurteilt

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13. Mai 2016

©Funkhaus Ortenau

Wegen Volksverhetzung wurde ein 26-Jähriger aus dem Kinzigtal vom Amtsgericht Wolfach zu einer Geldstrafe verurteilt. Nach einem Facebook-Beitrag Anfang September muss er jetzt 1.050 Euro zahlen.  Einen Fernsehbeitrag über Flüchtlinge kommenentierte er so: „Traurig aber wahr, dass deutsche Familien ihre eigene Wohnung von der Stadt aus aufgeben müssen wegen dem Dreckspack aus Syrien. Wo sind wir heute? Ich könnte ausrasten.“ Der 26-Jährige gab an, dass er sich vorletztes Jahr aus dem Gefängnis heraus für eine Wohnung beworben hatte und dafür eine Absage bekam - wegen der großen Nachfrage nach Wohnungen für Flüchtlinge.  Der Frust darüber, der Fernsehbeitrag und ein paar Bier seien der Ausschlag für den Beitrag gewesen. Gegen Ausländer habe er nichts. Der Prozess ausführlich in der Kinzigtalausgabe des Offenburger Tageblatts. (ys) 

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