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Berlin: Feuerwehr lobt nach Brand das Verhalten der Freiburg-Fans

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21. Oktober 2019

©dpa

Erst verliert die eigene Mannschaft auswärts bei Union Berlin. Dann brennt es auch noch lichterloh im Sonderzug. Rund 700 Freiburg-Fans hatten am Samstag in Berlin ganz schön Pech - aber laut Feuerwehr doch auch Glück. Meterhoch schlugen die Flammen aus den Zugfenstern, eine Rauchfahne stieg in den Himmel. Trotzdem war der Brand recht glimpflich ausgegangen: Vier von rund 700 Fans des SC Freiburg wurden leicht verletzt, drei von ihnen kamen wegen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Ein Waggon des älteren Zuges brannte komplett aus. Der Feuerwehrsprecher lobte ausdrücklich das ruhige Verhalten der Fans an Bord.  Warum brannte am Samstagabend ein Sonderzug mit 700 SC-Freiburg Fans in Berlin? Zur Brandursache konnte sich die Polizei noch nicht äußern. Es gibt das Gerücht, dass Pyrotechnik der Freiburg-Fans eine Rolle gespielt haben könnte. Auch dazu äußerte sich die Polizei nicht. Freiburgs Trainer Streich hatte einen Teil der eigenen Fans für das Abbrennen von Pyrotechnik beim Spiel gegen Union Berlin am Samstag scharf kritisiert. Die Fanorganisation Supporters Crew Freiburgschrieb schrieb auf ihrer Facebook-Seite von einem technischen Defekt. Sie hatte die Fahrt organisiert. Der Zug gehört der Schweizer Centralbahn AG. Die schließt einen technischen Defekt an dem betroffenen Wagen aber aus. An der Stelle, an der der Brand ausgebrochen sei, gebe es keine Technik. Laut Feuerwehr war der Zug schon älter - damit würden auch „Nostalgiefahrten“ unternommen, hieß es. Große Unterstützung erhielten die SC-Freiburg Fans am Wochenende nach dem Brand eines Fan-Sonderzugs in Berlin. „Der SC Freiburg bedankt sich ausdrücklich für das zwischenzeitliche Angebot des FC Union Berlin, seine VIP-Räume als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen“, schrieb der Verein auf seiner Webseite. Auch in den sozialen Medien boten Berliner den Freiburgern Plätze zum Übernachten an. (ts)

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