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Innenminister Strobl fordert Mautdaten-Nutzung bei Verbrecherjagd

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07. Dezember 2017

©dpa

Im Fall der ermordeten Joggerin aus Endingen hatten neben DNA-Analysen auch Mautdaten aus Österreich auf die Spur des Verdächtigen geführt. Jetzt will Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl, dass bei der Aufklärung schwerer Verbrechen auf Mautdaten zugegriffen werden kann. Derzeit dürfen die nur für die Abrechnung genutzt werden. Man müsse gerade im Kampf gegen schwere Straftaten auch den Mut aufbringen, Gesetze zu korrigieren, forderte Strobl vor der Innenministerkonferenz in Leipzig. Auch Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf hatte bereits eine eng begrenzte Mautdaten-Nutzung zur Strafverfolgung gefordert – allerdings bislang ohne durchschlagenden Erfolg bei seinen Justizminister-Kollegen. (sst)