Elektroparty am Wochenende auf Offenburger Flugplatz

Kamehameha-Festival: Peter Cornely alias DJ Karotte im Interview

Autor: 
Daniel Wunsch
Lesezeit 3 Minuten
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11. Juni 2019
Peter Cornely, alias »Karotte«, ist seit dem ersten Kamehameha-Festival in Offenburg im Jahr 2014 mit dabei.

Peter Cornely, alias »Karotte«, ist seit dem ersten Kamehameha-Festival in Offenburg im Jahr 2014 mit dabei. ©familyaffairs

Peter Cornely tritt als »Karotte« am kommenden Samstag, 15. Juni, auf dem Kamehameha-Festival auf. Im Interview mit der Mittelbadischen Presse hat der 50-jährige deutsche Elektro-DJ erzählt, was ihm an der Veranstaltung gefällt, was sein schönster Kamehameha-Moment war und wie er die Festivalentwicklung im Allgemeinen empfindet. 

Auf dem Kamehameha in Offenburg sind Sie jedes Jahr dabei, als Künstler eigentlich schon gesetzt. Was gefällt Ihnen an dem Festival besonders gut?

Karotte: Was mir von Anfang an direkt aufgefallen ist und sehr gefällt, waren einfach die wirklich tollen Stage-Designs. Am Anfang war es Feuer, Wasser, Luft und Erde, was klasse umgesetzt wird und auch das Flair der Veranstaltung ausmacht. Die kurzen Wege zu den verschiedenen Stages sind auch nicht zu verachten.

Was wollen Sie den Besuchern in diesem Jahr bieten? Gibt es was Neues im Gepäck?

Karotte: Auf jeden Fall habe ich zwei neue Tracks im Gepäck, welche ich zusammen mit meinen Kollegen von »Kaiserdisco« produziert habe und die erst Ende Juli veröffentlicht werden.

Sie haben eine Ausbildung als Schornsteinfeger absolviert. Wie und wann entstand die Idee, eine DJ-Karriere zu starten?

Karotte: Ich habe halt schon immer Schallplatten gekauft, und irgendwann ist es dann einfach so passiert, dass ich ein wenig in Clubs aufgelegt habe. Aber eine Karriere als DJ hatte ich nicht im Sinn.

Wie hat sich das Kamehameha-Festival in Ihren Augen weiterentwickelt?

Karotte: Die Bühnen-Designs wurden verändert, es ist nach dem einen Zwei-Tages-Festival vor zwei Jahren wieder auf ein schönes Ein-Tages-Festival geschrumpft, was dem Ganzen wieder den Charme zurückgegeben hat. Die Qualität ist dadurch besser zu halten – weniger Djs, dafür aber die, die richtig Spaß machen.

Was war Ihr schönster Kamehameha-Moment in den vergangenen Jahren?

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Karotte: Als es auf der Water-Stage am Mittag bei mir plötzlich angefangen hat zu regnen, alle immer mehr ausgerastet sind und bis zum Ende des Sets durchgetanzt haben. So soll es sein. Ein wenig Regen, wenn es eh warm ist, hat noch keinem geschadet.

Wie nehmen Sie die Festivalentwicklung als DJ wahr – was ist der Unterschied zu vor 10 Jahren?

Karotte: Es sind mittlerweile ziemlich viele (wenn nicht sogar zu viele). Das Ganze hat mittlerweile mehr Eventcharakter, es geht nicht nur noch um die Musik, das Publikum will auch mit dem Drumherum bespaßt werden. 

Welche Künstler auf dem diesjährigen Kamehameha wollen Sie gerne anschauen? Auf wen freuen Sie sich besonders?

Karotte: Es spielen sehr viele Freunde von mir, auf die ich mich immer freue. Ich spiele ja diesmal früh und muss nicht noch irgendwo anders hin, also hab ich Zeit, mit einigen abzuhängen. Wenn ich jetzt nur einen Namen nenne, sind die anderen sauer (lacht).

Machen Sie abseits des Festivals auch einen Abstecher nach Offenburg, oder erkunden Sie die Gegend?

Karotte: Ich war in den letzten Jahren schon so oft in Offenburg. Wenn ich in Lahr spiele oder halt im ›Circle‹ und früher im ›Parkhaus‹, schlafe ich immer in Offenburg. Ein schönes kleines Städtchen, die Umgebung ist großartig, schön zum Wandern und um Ausflüge in die Weinberge machen.

Eine Frage, die Ihnen wahrscheinlich ständig gestellt wird: Wie kommt ein Künstler auf »Karotte«?

Karotte: Ich bin so getauft!

Info

Kamehameha auf Facebook, Instagram und Twitter

Baden Online begleitet das sechste Kamehameha-Festival am Samstag auf dem Offenburger Flugplatz. Erste Bilder von den Besuchern zum Festival-Auftakt gibt es am Samstag auf der Facebook-Seite der Mittelbadischen Presse. Wer auf dem Laufenden bleiben will, verfolgt auf der Instagramseite der Mittelbadischen Presse die Story und Live-Videos. Parallel dazu gibt es auf Facebook und Twitter Bilder, Videos und Drohnenaufnahmen.

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