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Leichte Erdbeben bei Straßburg - keine natürliche Ursache

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28. Oktober 2020

©Archiv

Bei Straßburg hat wieder die Erde gewackelt – in der letzten Nacht und heute früh. Die Erdbeben hatten Stärken von 1,1 bis 2,7 auf der Richterskala. Das Epizentrum der stärksten Erschütterung lag neun Kilometer nördlich von Straßburg. Dem französischen Erdbebenüberwachungsnetz zufolge waren menschliche Aktivitäten der Auslöser – soll heißen: Ursachen dafür könnten Bergbau oder Tiefengeothermie sein. Ob ein Zusammenhang mit den Geothermie-Tests in Vendenheim besteht, die seit diesem Monat wieder aufgenommenen wurden, ist unklar. Sie waren nach einem Beben der Stärke 3,1 vor gut einem Jahr unterbrochen worden, sollen jetzt aber neun Monate lang weitergehen. Dabei wird gefärbtes Wasser in den Boden gepresst. Das soll zeigen, ob dadurch Spannungen entstehen, die Erdstöße auslösen können.  (db/as)